KONSUMENT.AT - Medizinische Befunde - Schleimhaut, Sputum und Speichel

Medizinische Befunde

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KONSUMENT 3/2017 veröffentlicht: 23.02.2017

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Schleimhäute

Streift man mit einem Wattestäbchen über die Schleimhäute in Mund, Nase und ­ Rachen, an den Augen, im Darm oder an den Geschlechtsorganen, bleiben Körperzellen daran haften und können im Mikroskop auf Entzündungsherde oder Tumorzellen untersucht werden. Wichtig ist, die zu unter­suchende Stelle vor der Untersuchung nicht zu waschen.

Sputum

Genau das sollte man hingegen tun, wenn der zähflüssige Lungenschleim, auch Sputum oder Auswurf genannt, auf ­Erreger in der Lunge untersucht wird: Damit das Ergebnis nicht verfälscht wird, heißt es vor dem Abhusten Zähne putzen und den Mund mit klarem Wasser spülen.

Speichel

Drei bis vier Stunden nichts essen oder ­trinken sollte man vor einem Speicheltest. Die im Speichel enthaltenen Mineralien und Eiweiße lassen Rückschlüsse auf einen ­Befall durch Bakterien oder Pilze, auf Stoffwechselstörungen und Immunabwehrschwächen zu. Umstritten ist allerdings die Aussagekraft der in den vergangenen Jahren immer beliebter gewordenen Hormonspeicheltests zur Bestimmung des Hormonstatus oder die Sinnhaftigkeit von Kariesspeicheltests. Man­gelnde ­Referenzwerte und wissenschaftliche Nachweise würden hier ­vielen Quacksalbern Tür und Tor öffnen, so die Kritik.

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