KONSUMENT.AT - Beamer - Beamer sind keine TV-Geräte

Beamer

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KONSUMENT 6/2014 veröffentlicht: 22.05.2014, aktualisiert: 01.07.2014

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Im Unterschied zu Letzteren sieht man nämlich nach dem Einschalten des Beamers – absolut nichts. Außer hellem Licht auf der (Lein-)Wand. Er benötigt (von wenigen Ausnahmen am Markt abgesehen) immer eine externe Datenquelle, trägt in seinem Bauch nichts, was ein Bild liefern könnte.

Externe Datenquelle für Bild notwendig

Datenquellen können beispielsweise sein: DVD- und Blu-ray-Player, Videorecorder und -kameras, digitale Fotoapparate, PCs, Laptops, USB-Sticks, Spielkonsolen etc. – und natürlich auch TV-Tuner/Receiver. Aber die sind, im Unterschied zum Fernsehapparat, halt nicht von vornherein eingebaut! Entweder man hat sie schon als externes Gerät oder man muss sie zukaufen und in der Folge mit dem Videoprojektor verbinden.

Gute Verbindungen sind rar

Alle genannten Möglichkeiten klappen ­natürlich nur, wenn die Verbindungen zwischen den (vorhandenen) Geräten auch aufseiten des Beamers angeboten werden. Und da sind diese – im Vergleich zum ­TV-Gerät – zumindest quantitativ meist ­bescheiden bestückt.

HDMI-Anschluss zur digitalen Datenübertragung

Immerhin verfügen alle Geräte über eine HDMI-Schnittstelle zur digitalen Datenübertragung, einen Composite-Video-Anschluss (gelbes Kabel, geringe Qualität ohne Ton), eine serielle Verbindung sowie einen VGA-Anschluss für die Verbindung zum PC/Notebook (deshalb haben wir sie in der Tabelle nicht extra angegeben). Einen DVI-Anschluss gibt es bei keinem Gerät. Aber genügt ein HDMI-Anschluss für alle Ihre Geräte oder müssen Sie mit häufigem "Umstöpseln" rechnen? Mittelklasse-TVs haben meist drei solche Anschlüsse.

Kein HDMI-Anschluss beim TV? Welche Alternativen gibt es?

Andererseits verfügen vielleicht nicht alle im Haushalt vorhandenen (meist älteren) Geräte über eine digitale HDMI-Schnittstelle. Hier bedarf es eines S-Video-Anschlusses (Hellligkeits- und Farbinformationen werden getrennt übertragen) oder einer Component-Video-Verbindung (3 Kabel zur Übertragung hochauflösender analoger Bildsignale) zwischen dem externen Gerät und dem Beamer. Manche der getesteten Geräte verfügen über beide Verbindungsarten, andere über keine davon (siehe Tabelle).

Anschlussmöglichkeiten vor Kauf prüfen

In jedem Fall gilt es, die Anschlussmöglichkeiten der vorhandenen Geräte penibel zu checken, um nicht in einem Wust von Adaptern mit entsprechendem Qualitätsverlust von Bild und Ton zu enden.

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Kommentare

  • Gute Analyse
    von shoper1030 am 03.06.2014 um 13:35
    Wir haben uns für ein 55" TV- Gerät v. Philips entschieden. Wichtige Kriterien waren, schauen bei jeder Lichtsituation, guter Klang ohne zusätzlichen 5.1 Verstärker und der Stromverbrauch. Im green- Modus Energiesparmodus liegt (nachgemessen) der Verbrauch bei durchschnittlich 58W/h. Wenn das Gerät im Kino- od. Gamemodus inkl. 5.1 Verstärker läuft kommen 320W/h zustande. Da wir in der Familie gerne Spielfilme, Natur- Tierdokus schauen kann schon ein hoher Strombedarf auftreten. So war das Thema Beamer bald erledigt und auch kein lästiger Lüfter stört das Filmvergnügen. Hätten wir einen eigenen Raum für ein Heimkino, wäre es aber ein Beamer geworden. So viel Ehrlichkeit muss sein -).
  • Beamer-Auswahl
    von REDAKTION am 02.06.2014 um 11:41
    Da wir bei unseren Tests strenge Kriterien anlegen, haben wir auch eine relativ große Vorlaufzeit. Das bedeutet, dass Geräte, die zwischen dem Einkauf der Prüfmuster und der Veröffentlichung der Testergebnisse auf den Markt kommen, nicht mehr berücksichtigt werden können. Hinzu kommt, dass wir uns bei der Geräteauswahl an der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Marktbedeutung der einzelnen Modelle orientieren. Auch dadurch kommt es vor, dass bestimmte Geräte in der Auswahl nicht berücksichtigt werden. Ihr KONSUMENT-Team
  • Benq
    von conz am 22.05.2014 um 20:28
    interessant: da gäbe es einen Benq TH 681 mit Full HD, sogar 3D, noch günstiger als der wesentlich schwächere W 1070, aber konsument testet lieber die weniger attraktiven?