Digitalcamcorder

Groß im Bild

Seite 2 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 3/2000 veröffentlicht: 01.03.2000

Inhalt

Verschiedene Größen und Cassetten

Der Unterschied zwischen den beiden digitalen Systemen liegt nicht in der Bildqualität, ist aber dennoch augenscheinlich: Während Digital 8-Geräte die gewohnte Camcorder-Bauform und -Größe aufweisen, ist bei den meisten Mini-DV-Geräten die Miniaturisierung eines der obersten Herstellerziele und ein wichtiges Werbeargument. Die Voraussetzung zur Erreichung des flachen „Westentaschenformats“ sind die zündholzschachtelgroßen Mini-DV-Cassetten. Mini-DV ist ein völlig eigenständiges Verfahren ohne Querverbindung zu anderen Systemen.

Zumindest für die bereits aktiven 8-Millimeter-Videoamateure sind deshalb die derzeit nur von Sony angebotenen Digital 8-Camcorder eine interessante Alternative. Sie begnügen sich bei der Aufnahme mit herkömmlichen Hi 8-Cassetten beziehungsweise sogar mit den preisgünstigen Video 8-Cassetten (wobei in diesem Fall die Kompatibilität mit anderen, eventuell noch auf den Markt kommenden Digital 8-Geräten nicht gesichert ist). Ihr eigentliches Plus: Man kann damit auch alte Hi 8- und Video 8-Aufnahmen (in analoger und digitaler Form) wiedergeben. Altes analoges Material lässt sich so – wenn auch in seiner vergleichsweise schlechten Ausgangsqualität – ins digitale Zeitalter hinüberretten.

KONSUMENT-Probe-Abo