DVD-Player

High Tech mit Misstönen

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Konsument 12/2002 veröffentlicht: 13.11.2002

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Betriebsgeräusch problematisch

Ein Problem, das man kaum vermuten würde, ist das Betriebsgeräusch: Der ansonsten weitgehend gute Denon DVD-800 fiel als besonders laut auf – „nicht zufriedenstellend“! Er findet sich damit in schlechter Gesellschaft mit dem Mustek V560. Aber selbst der Testzweite von Toshiba hat mit dem Betriebsgeräusch seine liebe Not („weniger zufriedenstellend“).

Man sollte sich nicht gleich verführen lassen, wenn ein DVD-Player mit vielen Features prahlt: Die sind ohne oder von eingeschränktem Wert, wenn nicht auch das Wiedergabegerät die entsprechende Technologie mitbringt. Nicht weltbewegende, aber doch merkbare Bildverbesserungen durch Cinch-, S-Video, RGB- oder YUV-Ausgänge spielt es nur, wenn sie auch am TV-Gerät vorhanden sind.

NTSC und PAL-System

Das Gleiche gilt für das amerikanische und japanische Farbsystem NTSC, das unter unseren Testgeräten alle ausgeben können: In „echt“ als NTSC ausgegeben – in erster Linie für Originalfassungen von Filmen interessant – wird es nur, wenn das Wiedergabegerät auch NTSC hat, sonst wird es (mit ganz leichten Verlusten) auf das europäische PAL-System umgewandelt; bei PAL-60 erfolgt die Ausgabe mit der NTSC-konformen Frequenz von 60 Halbbildern pro Sekunde. Exklusives Hoheitsgebiet des DVD-Players ist natürlich die Wiedergabe von verschiedenen DVD-Formaten. Alle Geräte sind insofern „beidbeinig“, als sie zumindest eines der beiden reinen Wiedergabe-Formate (+R/-R) wie auch eines der beiden wieder beschreibbaren Formate (+RW/-RW) abspielen können; die meisten akzeptieren aber alle vier. Was den akustischen Teil angeht, können alle Geräte MP3s, selbst aufgenommene sowie kopiergeschützte CDs wiedergeben. Einschränkungen sind nur insofern gegeben, als nicht alle Marken mit allen Kopierschutzformaten klar kommen – besonders der Daewoo DVG-6000D, dem auch MP3s Probleme bereiten, hat damit Schwierigkeiten.

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