DVD-Player

Tücken statt Finessen

Seite 2 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

Inhalt

Viel ist möglich, bleibt aber ungenützt

Der Grund dafür liegt nicht einmal in erster Linie bei den Geräten selbst, sondern bei Phänomenen, die hinter der Hardware stecken: Da ist einmal eine globale Film- und Unterhaltungsindustrie, die mit Argusaugen darüber wacht, dass ihr bloß kein einziger US-Dollar oder Schilling an der Kinokasse durch die Lappen geht. Und da sind Produzenten, die DVDs auf den Markt werfen, die nicht einmal annähernd die Möglichkeiten dieses Mediums nutzen – aber dennoch rund doppelt so teuer sind wie eine herkömmliche Videofilmkassette. Beides ist nicht gerade eine Kaufempfehlung für diese Geräte.

Beeindruckende Möglichkeiten

Wenngleich man sagen muss, dass die DVD prinzipiell beeindruckende Möglichkeiten eröffnet:

  • eine Speicherkapazität von bis zu acht Stunden Video
  • Tonqualität, die bei entsprechendem Aufwand dem Klangerlebnis im Kino entsprechen kann
  • interessante Zusatzfunktionen: etwa die Wahl des Kamerapunktes, aus dessen Blickwinkel das Geschehen dargestellt wird, die Auswahlmöglichkeit aus mehreren Sprachen und einer Anzahl fremdsprachiger Untertitel, ja selbst das mehr oder weniger „aktive“ Eingreifen des Betrachters in den Handlungsablauf (Auswahl unterschiedlicher Entwicklungsstränge der Handlung) und vieles mehr...

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
KONSUMENT-Probe-Abo