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DVD-Recorder

Vorteil Festplatte

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Konsument 1/2008 veröffentlicht: 11.12.2007

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Aufwendige Bedienung

Das Herausschneiden der Werbung ist manchmal leichter gesagt als getan, denn der Bedienungskomfort der DVD-Recorder ist hier sehr unterschiedlich. Eine halbe Stunde Zeitaufwand pro Film sollten Sie jedenfalls einkalkulieren. Für die Aufnahmen selbst stehen als Minimum vier Qualitätsstufen zur Verfügung: Eine, zwei, vier oder sechs Stunden passen so auf eine DVD mit 4,7 GB Speichervolumen, wobei die Qualität im umgekehrten Verhältnis zur möglichen Aufnahmedauer steht.

Auch dabei erweist sich die Festplatte als praktisch, weil Sie sich bei der Mehrzahl der Geräte nicht vorher festlegen müssen, sondern die Qualitätsstufe für die dauerhafte DVD-Speicherung  erst beim Überspielen auf den Datenträger bestimmen können. Liegt die Aufzeichnung in sehr hoher Qualität vor und Sie möchten diese reduzieren, um sie auf einer DVD unterzubringen, muss der Recorder freilich einen zeitaufwendigen Rechenvorgang durchführen. Alternativen dazu sind das Aufteilen der hoch qualitativen Aufzeichnung auf mehrere DVDs oder – sofern das Gerät dafür geeignet ist – die Verwendung von zweilagig beschreibbaren DVDs (Double Layer).

Überspielen von DVD auf Festplatte

Die meisten Geräte beherrschen auch den umgekehrten Vorgang, nämlich das Überspielen von DVDs auf Festplatte. Dies klingt allerdings vielversprechender als es ist. Aufgrund des Kopierschutzes scheiden Kauf-DVDs hier aus. Das im Urlaub selbst gemachte Video hingegen ist problemlos vervielfältigbar.

Vorprogrammieren: mindestens acht Aufnahmezeitpunte

Üblicherweise sind die Geräte mit einem TV-Empfangsteil (Tuner) ausgestattet und erlauben das Vorprogrammieren von mindestens acht Aufnahmezeitpunkten innerhalb eines Monats sowie die Aufnahme von externen Geräten wie etwa einem VHS-Recorder oder einem (Digital-)Camcorder. Für die Verbindung zum TV-Apparat (und dabei speziell zu den modernen Flachbildschirmen) wurde die HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia Interface) entwickelt, die das Scart-Kabel hinsichtlich Bildqualität deutlich übertrifft. Im Zusammenhang mit der HDMI-Schnittstelle findet man meist den Begriff Upscaling, was so viel wie hochrechnen bedeutet. Mit dieser Funktion können herkömmliche DVDs auf großen Flachbildschirmen besser dargestellt werden (allerdings ohne dass die Qualität an High Definition heranreicht).

Am besten ist es, wenn Sie vor dem Kauf klären, mit welchen vorhandenen Geräten der ins Auge gefasste DVD-Recorder eine Verbindung eingehen soll. Analoge und digitale Schnittstellen gibt es zwar massenhaft, aber sie sind meist nicht alle gemeinsam bei beiden Geräten zu finden.

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