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Foto-Handys

Nichts für Spione

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Konsument 12/2003 veröffentlicht: 13.11.2003

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Wobei der Fotoversand, mit dem diese Handys beim Markteintritt beworben wurden, nach den Erfahrungen der Mobilkom gar nicht so häufig genützt wird. In der Regel archivieren die „Mobilfotografen“ ihre Aufnahmen im PC. Aber so weit sind wir noch nicht.

„Hohe“ Auflösung ist relativ

Wenn manche Hersteller die Kamera im Handy als „hoch auflösend“ anpreisen, dann bedeutet das derzeit bestenfalls rund 310.000 Bildpunkte (640 x 480 Pixel). Marken-Digitalkameras des unteren Preissegments liefern hingegen über zwei Millionen Pixel. Die „hoch auflösenden“ Handys liegen in unserem Test auch voran  – in dem bescheidenen Rahmen, in dem sich die Ergebnisse insgesamt bewegen.

Unscharfe Bilder

Einige Modelle kommen hingegen nur auf 100.000 Pixel oder noch weniger. Die von ihnen gelieferten Bilder sind trotz Briefmarkengröße unscharf – und das nicht nur auf dem Handy-Display, das bei fast allen Geräten grundsätzlich eine zu geringe Auflösung hat, um Fotos in entsprechender Schärfe wiederzugeben. Es scheitert auch jeder Vergrößerungsversuch auf dem PC-Monitor, weil sich das Foto sofort in eine „Pixellandschaft“ auflöst. An Fotoausdrucke beziehungsweise die Fotoausarbeitung ist gar nicht zu denken. Dies gelingt im Grunde nur mit den „hoch auflösenden“ Modellen in einigermaßen akzeptabler Qualität, allerdings auch nur bis zum Bildformat 7 x 10 cm. Darüber hinaus läuft jede Einweg-Kamera ihnen den Rang ab.

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