Foto-Handys

Nichts für Spione

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Konsument 12/2003 veröffentlicht: 13.11.2003

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Loch im Gehäuse

Was im Grunde nicht verwunderlich ist, besteht die „Optik“ der Handy-Kameras doch – überspitzt gesagt – aus einem kleinen Loch im Gehäuse mit transparenter Abdeckplatte. Darunter liegt ein Miniatur-Fotochip. Zoom gibt es keines, den gewünschten Bildausschnitt kann man annäherungsweise über das Display oder manchmal über einen Durchsicht-Sucher festlegen, und die Farbwiedergabe lässt zu wünschen übrig. Von Vorteil ist eine schwenkbare Optik, ansonsten müssen Sie das ganze Gerät herumschwenken und auch sich selbst in die entsprechende Position bringen, um das Display im Auge zu behalten. Dies gilt freilich auch für Digitalkameras. Was den Handys fehlt, ist ein Blitz für die bessere Ausleuchtung von Innenaufnahmen.

Details kaum wahrnehmbar

Details sind auf den Fotos jedenfalls kaum wahrzunehmen, weshalb die eingangs angesprochenen Spionageversuche mit den derzeit erhältlichen Modellen scheitern müssen. So könnte man beispielsweise einen abgelichteten Elektronik-Schaltplan anhand eines Handy-Fotos mit Sicherheit nicht entziffern. Da hilft auch die Nachbearbeitungsfunktion nichts, die manche Geräte eingebaut haben und die einen gewissen Einfluss auf den Kontrast und die Helligkeit erlaubt.

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