Fotografieren

Ist da noch was zu retten?

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Großzügig bei der Rückgabe

Wichtig ist es in jedem Fall, gleich bei der Übernahme zu reklamieren. Verpfuschte Fotos, auch solche, die nicht mehr zu retten sind, brauchen Sie nicht zu bezahlen. Dies gilt sogar für die Billigstausarbeitung um 1,90 Schilling pro Stück. Hier wird etwaiger „Ausschuss“ aus Kostengründen nicht gleich im Labor aussortiert. Was aber nicht heißt, dass Sie für verwackelte Schnappschüsse bezahlen müssen: Auch die werden anstandslos zurückgenommen.

Das Vorab-Aussortieren im Labor hat aber auch einen Haken: Das gewollt unscharfe Experimentalfoto wird als „missglückt“ qualifiziert und gar nicht erst ausgearbeitet. Dabei waren Sie so auf das Ergebnis gespannt! Zum Glück für Sie und andere ambitionierte Fotoamateure gibt es heute zu jeder Ausarbeitung einen Index-Print. Darauf sind sämtliche Bilder des Films dokumentiert, so dass Sie wenigstens im Miniformat erkennen können, wie Ihr Experiment ausgefallen ist. Und Sie können dann verlangen, dass auch dieses Foto „geprintet“ wird.

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