KONSUMENT.AT - Fotografieren: Reportage - Von der Idee zur Vorbereitung

Fotografieren: Reportage

Mit Bildern erzählen

Seite 3 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 8/2012 veröffentlicht: 26.07.2012

Inhalt

Von der Idee zur Vorbereitung

Diese Fragen sind für jeden Fotografen relevant, egal in welcher Disziplin er zu Hause ist. „Es gibt nichts Schlimmeres als ein scharfes Bild einer verwaschenen Idee“, sagte schon der Altmeister der Fotografie, Ansel Adams. Und dieses Wort gilt nicht zuletzt für die Reportagefotografie, zählt hier doch nicht nur das Einzelbild, sondern auch und vor allem die Bildreihe, die dramaturgisch sinnvoll aufzubauen ist. Es ist nicht damit getan, wahllos viele Fotos zu schießen.

Thema "einkreisen"

Die Zusammenstellung muss so erfolgen, dass ein Thema eingekreist und aus möglichst vielen Blickwinkeln beleuchtet wird. Im Internet recherchieren, Bücher lesen, Gespräche führen – das alles kann zur Vorarbeit gehören, die dazu dient, sich mit einem Thema vertraut zu machen. Denn um das Charakteristische und Besondere darstellen zu können, muss man wissen, was daran charakteristisch und besonders ist. Sobald Sie ein Konzept haben, können Sie sich mit der Kamera ans Werk machen. Dabei heißt es natürlich, flexibel zu bleiben.

Das Ganze und der Ausschnitt

Vielleicht fällt Ihnen vor Ort etwas auf, an das Sie gar nicht gedacht hatten – das Konzept darf bei guten Gründen auch völlig auf den Kopf gestellt werden. Das Thema in all seinen Facetten abhandeln: Dazu empfiehlt es sich, Überblicksaufnahmen mit Detailansichten zu kombinieren, also das Ganze und einen Ausschnitt zu zeigen. Nehmen wir als Beispiel das Thema "Fischmarkt im griechischen Dorf": Erfassen Sie zum einen von einem erhöhten Standpunkt aus die ganze Szenerie und nehmen Sie zum anderen auch Menschen und die feilgebotene Ware aus nächster Nähe auf.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
4 Stimmen
Weiterlesen