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Kaufberatung Sat-Anlagen

Die Schüssel zum Empfang

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Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

Inhalt

Aufstellungsort:

Freie Sicht nach Süden! Wo auch im Winter über Mittag die Sonne hinkommt, sollte der Empfang kein Problem sein. Südseitige Nachbarhäuser, Bäume und Berge können ihn behindern. Eutelsat und die Astra-Satelliten liegen in einem Winkel von zirka 34 Grad über dem Horizont. Bei Befestigung auf dem Dach ist die Schüssel Wind und Wetter am stärksten ausgesetzt.

Schüssel:

80 Zentimeter Durchmesser sind empfehlenswert. Kunststoffschüsseln sind robuster als solche aus Stahl- oder Alublech. Auf den Empfang hat das Material keinen Einfluss.

LNC:

Die Schüssel bündelt die Satellitensignale in einen Brennpunkt. Dort sitzt ein Konverter (LNC = Low Noise Converter), der die hochfrequenten Signale „kabelfähig“ macht. Sollen TV-Gerät und Videorecorder zur selben Zeit mit zwei verschiedenen Programmen versorgt werden, benötigt man einen Doppel-LNC plus Multi-Switch.

Receiver:

Pro angeschlossenem Gerät braucht man einen Empfänger (Receiver). Alternativ dazu gibt es Doppelreceiver.

ORF nur mit Antenne:

Beide ORF-Programme können derzeit nur mit einer herkömmlichen Antenne empfangen werden.

Digital:

Digitalfernsehen ist die Zukunft. Viele Satelliten strahlen bereits kostenlose und kostenpflichtige digitale Programme aus. Um diese empfangen zu können, benötigt man einen geeigneten LNC und einen (zusätzlichen) Digitalreceiver oder einen speziellen Analog/Digitalreceiver. Der Empfang kostenpflichtiger Programme ist nur über einen zusätzlichen Decoder möglich. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sollte man auch bei Kauf eines Analogreceivers einen für den Digitalempfang geeigneten LNC wählen. Dann ist man auf der sicheren Seite.

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