MP3-Player

Alle Hits in einer Hand

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Konsument 3/2005 veröffentlicht: 16.02.2005

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  Hat die Musikarchive populär gemacht, im Test Gruppenzweiter: Apple iPod. (Foto: Apple Computer) Die Musikarchive

Kennzeichen: Mit dem Marktauftritt des trendigen Apple iPod haben diese Geräte den herkömmlichen MP3-Playern den Rang abgelaufen. Sie sind handflächengroß, meist rechteckig und wiegen bis zu 200 Gramm. Das eigentliche Unterscheidungsmerkmal steckt allerdings in den Geräten, nämlich eine Festplatte (Harddisk) im Mini-Format.

Speichergröße: Die kleineren Festplattenspieler haben 4 GB, die größeren Geräte bis zu 40 GB. Damit können sie den Inhalt von bis zu 500 Audio-CDs speichern, das sind mehr als 600 Stunden Musik.

Vorteile: Auf jeden Fall das hohe Speichervolumen. Die Titel sind auch bei größerer Anzahl gut zu sortieren und leicht auffindbar. Das Display ist groß (und teilweise für die Fotobetrachtung geeignet), die Tasten haben gleichfalls eine entsprechende Größe, wodurch sie gut bedienbar sind. Der Download vom PC erfolgt schnell. Oft wird Software mitgeliefert, die Musik von der CD direkt in MP3-Dateien umwandelt. Den Strom liefern Akkus. Meist gibt es Extras wie Kalender, Adressbuch, Spiele oder einen Timer für vorprogrammiertes Ein- oder Ausschalten.

Nachteile: Mit Preisen zwischen 180 und 400 Euro sind die Festplattenspieler sehr teuer. Sie sind vergleichsweise schwer und groß und zum Umhängen eher unbequem. Vor allem aber ist die rotierende Festplatte empfindlich gegenüber Erschütterungen und Stößen. Den Austausch eines defekten Akkus kann man vielfach nicht selber durchführen.

Eignung: Aufgrund ihres großen Speichervolumens sind diese Geräte richtige Musikarchive für unterwegs – mit der Einschränkung, dass man sie beim Sport lieber nicht umgehängt haben sollte.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo