KONSUMENT.AT - MP3-Player - Die Minikinos

MP3-Player

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Konsument 3/2005 veröffentlicht: 16.02.2005

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Auch der Testsieger kommt nur auf durchschnittliche Wiedergabequalität: Archos AV 420. (Foto: Stiftung Warentest) Die Minikinos

Kennzeichen: Sie ähneln den Festplattenspielern, sind aber meist noch größer und schwerer als diese (bis zu 360 Gramm). Die wegen ihrer zusätzlichen Videofunktion auch Minikinos genannten Player haben in der Regel ebenfalls eine Festplatte eingebaut, selten findet man einen elektronischen Speicher (Flash).

Speichergröße: Meist sind es 20 GB, man findet auf dem Markt aber auch Geräte mit bis zu 80 GB, womit sie so viel Speicherplatz bieten wie ein durchschnittlicher PC.

Vorteile: Ein umfangreiches und gut verwaltbares Musikarchiv wird durch die Videofunktion ergänzt. Das eingebaute Display ist recht groß. Oft lassen sich die gespeicherten Filme auch über den Fernsehbildschirm wiedergeben. Zum Teil kann man die Geräte sogar als Videorecorder mit Direktaufzeichnung vom TV sowie als Fotoarchiv verwenden. Diese Player haben in der Regel einen Einschub für Speicherkarten, was das Überspielen von Fotos aus der Digitalkamera erleichtert (sofern Kamera und Player mit demselben Speicherkartentyp arbeiten). Die Stromversorgung erfolgt über Akkus. Das Zubehör – von der Dockingstation bis zum Adapterkabel – ist meist umfangreich.

Nachteile: Die Minikinos sind mit Preisen zwischen 150 und 550 Euro nochmals deutlich teurer als die gewöhnlichen Festplattenspieler. Ihre Größe und ihr Gewicht sind beim Tragen störend. Die „sehr großen“ Displays sind im Vergleich zu einem TV-Bildschirm immer noch mini. Die Qualität der Filmwiedergabe über den Fernsehapparat war im Test nicht berauschend.

Eignung: Als mobiles Multimediacenter, wobei Größe, Gewicht und die stoßempfindliche Festplatte die Mobilität einschränken.

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