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Settop-Boxen: DVB-T kommt, VPS geht

Bedienung oft noch zu umständlich

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Konsument 8/2007 veröffentlicht: 17.07.2007

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Übrigens: Für diesen Zweck wären wohl auch jene beiden Geräte ganz gut geeignet, die keine „Boxen“ im herkömmlichen Sinn sind, sondern recht unauffällige Adapter, die hinter dem Gerät versteckt werden können und dennoch ihrer Decodierungs-Aufgabe nachkommen. Sie lassen sich auch dort unterbringen, wo wenig Stellplatz vorhanden ist oder wo man einfach kein weiteres Kastl die Wohnlandschaft verschandeln lassen will; DK digital und ProVision sind solche Adapter im Test.

Zwei mit Festplatte

Eine Festplatte eingebaut haben zwei Geräte im Test, ein drittes lässt sich entsprechend nachrüsten: Die schon erwähnte Box von Testsieger Hirschmann (mit 229 Euro allerdings nicht ganz billig) verfügt über eine Festplatte mit 80 Gigabyte, was locker für rund 50 Stunden Filmvergnügen in guter Qualität reicht. Eurosky SL2006PVRT hat eine 40-GB-Festplatte. Die Skymaster DTR 4000 kommt um 99 Euro zwar ohne Festplatte daher, nimmt aber sehr gutmütig eine beliebige IDE-Festplatte auf, die man vielleicht andernorts nicht mehr benötigt; Montage problemlos. Die Aufnahme funktioniert einfach. Die Geräte erlauben auch das zeitversetzte Fernsehen (Time-Shift), wenn man gerade schnell einmal wohin muss. Allerdings kann man diese Aufnahmen dann nicht so einfach auf DVD zur permanenten Sicherung überspielen! Hier kommt vielmehr der gute alte VHS-Recorder wieder zu Ehren, mit dessen Hilfe zumindest das Überspielen auf Band klappt. Also diesen besser nicht voreilig entsorgen.

Kaum mehr VPS

Apropos Videoaufnahme: Leserinnen und Leser haben beim letzten Test nachgefragt, ob die Geräte auch etwas mit der VPS-Kennung zur Steuerung eines Aufnahmegeräts anfangen können. Zwei können: gran prix und Hirschmann; beim Rest kann man nicht sicher sein, auch die Nachspielzeit oder das Ende vom Krimi aufgezeichnet zu erhalten, wenn man nicht mit „Überzeit“ programmiert.

Wenn wir schon bei den Besonderheiten sind: Drei Settop-Boxen verfügen über eine Stromversorgung, die sich mit 12 Volt begnügt. Sie können somit auch dort betrieben werden, wo kein „richtiger“ Stromanschluss vorhanden ist (Technisat, DK digital und gran prix bringen dafür sogar einen Adapter für den Zigarettenanzünder mit). Der ProVison verfügt über einen eingebauten Akku für rund drei Stunden netzunabhängigen Betrieb. Ob das wirklich das Mittel der Wahl ist, sei dahingestellt (für TV via Laptop wird wohl ein USB-Stick praktischer sein), manchmal mag der eine oder andere Gebührenzahler aber vielleicht ganz froh über diese Möglichkeit der Stromversorgung sein.

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