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Settop-Boxen: DVB-T kommt, VPS geht

Bedienung oft noch zu umständlich

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Konsument 8/2007 veröffentlicht: 17.07.2007

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Hoher Verbrauch

Moderne Fernsehgeräte kommen mit nur 0,3 Watt/h im Stand-by-Betrieb aus; nicht so – zu unserer Überraschung – die Settop-Boxen: Bis zum 30-fachen dieses Wertes wird hier verschlungen (Skymaster). Umso ärgerlicher, wenn es dann nicht einmal einen Ausschalter am Gerät gibt, wie das bei der deutlichen Mehrzahl leider immer noch der Fall ist. Auch in einem anderen Punkt hat sich im Vergleich zu unserem letzten Test kaum etwas geändert: Um das Gerät betreiben zu können, benötigt man unter anderem ein Scart-Kabel für die Verbindung zum Fernsehgerät und – natürlich – eine Antenne.

Da sollte man doch meinen, dass diese den Boxen beiliegen. Nur bei der Hälfte der Prüflinge war dies mit Hinblick auf das Kabel der Fall, eine Antenne spendierten gar nur drei Hersteller ihren Geräten. Bei Produkten, die im Schnitt fast 120 Euro kosten (im letzten Test: 93 Euro), sollte es eigentlich auf so ein Antennen-Staberl nicht ankommen, meinen wir.

Unverständliche Gebrauchsanleitung

Und auch für die nach wie vor lieblos bis unverständlich gestalteten Bedienungsanleitungen vermögen wir kein Verständnis aufzubringen. Da gibt es Menü-Abbildungen, die grau in grau ineinander laufen, da benötigt man zum Lesen eine Lupe, da ist einfach manches fehlerhaft (positive Ausnahmen: DK digital und CityCom) und in Konsequenz dann auch im täglichen Betrieb alles andere als bequem.

Noch eines: Eigentlich hätten wir uns mit DVB-T auch eine Verbesserung der Tonqualität erwartet und sind jetzt doch etwas enttäuscht darüber, dass es in diesem Punkt nur vier Boxen auf ein „gutes“ Ergebnis brachten. Fazit: Nicht alles, was „digital“ heißt, ist automatisch auch sehr gut.

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