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Videos digitalisieren

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KONSUMENT 12/2012 veröffentlicht: 26.11.2012

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Videos speichern ...

Im unteren Preissegment hat man oft nur wenige Möglichkeiten zur Einflussnahme. Sofern aber das Gebotene für den persön­lichen Bedarf ausreicht, tut man sich hier leicht, weil es genügt, die Voreinstellungen zu übernehmen. Die einfachste Variante ist, dass die Videos lediglich auf dem Computer zwischengespeichert und gleich danach auf DVD gebrannt werden. Eine dauerhafte Speicherung auf Festplatte ist nicht vorgesehen.

... und Videoformate wählen

Aber selbst wenn eine Speicherung erfolgt, muss man abklären, welche Videoformate zulässig sind. MPEG2 beispielsweise ist für das Brennen auf DVD ausreichend; es ist aber beim Nachbearbeiten umständlich und lässt keine so exakten Schnitte zu wie andere ­Formate. Bei MPEG4 ist das Problem ähnlich gelagert. Sinnvoller ist der Import im Format DV-AVI, weil hier bildgenaue Schnitte ­möglich sind und die Qualität – aber auch die Dateigröße – höher ist. Im Anschluss kann man immer noch eine DVD erstellen, das ­Video in niedriger Auflösung ins Internet hochladen etc.

Begrenzte Lebensdauer einer DVD

Die höherpreisigen Videograbber bzw. die Software bieten auch diverse Optionen zur Qualitätsverbesserung und Bearbeitung an. Die grundsätzliche Frage im Vorfeld lautet also eigentlich, was man mit dem Video in weiterer Folge tun möchte. Dabei muss man bedenken, dass das Brennen auf DVD aufgrund deren begrenzter Lebensdauer nur eine mittelfristige Lösung ist. Wer längerfristig denkt, sollte zusätzlich entweder die DVD als so­genanntes Image oder die importierten ­Videodateien in hoher Auflösung auf min­destens ­einer externen Festplatte speichern, zusammen mit den Projektdateien des Video­schnittprogramms. Eine Garantie, dass die Auf­nahmen Jahrzehnte überstehen bzw. dass sie in Jahrzehnten noch gelesen werden ­können, gibt es freilich da wie dort nicht.

Software zur Videobearbeitung

Wichtig ist natürlich, dass die Software für die Version des Betriebssystems, unter dem der PC zu Hause läuft, geeignet sind. Das steht üblicherweise auf der Packung vermerkt. Grundsätzlich ist man auch nicht auf die mitgelieferte Software angewiesen und kann jedes andere Programm verwenden. So z.B. auch den kostenlosen Windows (Live) Movie Maker, der allerdings nicht zu den komfortabelsten Lösungen zählt. Umfangreichere Kaufprogramme erfordern andererseits eine tiefergehende Beschäftigung.

Kurs schadet nicht

Der Besuch eines Volkshochschulkurses zum Thema Videoschnitt kann sinnvoll sein; die Nutzung von Testversionen oder des ­Angebotes der großen Elektrofachmärkte, Software, mit der man nicht zurechtkommt, retournieren zu können, ebenso.

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