KONSUMENT.AT - A1 Telekom Austria - Kulant reagiert

A1 Telekom Austria

Roaminggebühren

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KONSUMENT 6/2020 veröffentlicht: 28.05.2020

Inhalt

Der Vorstellungstermin in der Schweiz kam Frau Krug, eine Bob-Kundin, teuer. Sie verabsäumte, vor der Einreise die mobilen Daten am Handy zu deaktivieren. - Dieser Fall wurde betreut von Mag. Irene Randa.

KONSUMENT-Beraterin Mag. Irene Randa (Foto: VKI) In der Folge wurde der Anschluss von Frau Krug gesperrt. Sie habe eine Rechnung von über 1.000 € verursacht, erklärte A1 auf ihre Nachfrage. Und: Die Rufnummer könne erst nach Bezahlung der Rechnung reaktiviert werden. Frau Krug bekam ihre Rechnungen per E-Mail; nur hatte sie keinen Zugang mehr zu ihrem Account. Sie ersuchte A1 um Zusendung der Rechnung und erhob Einspruch. A1 reagierte nicht.

Um kundenfreundliche Lösung gebeten

Wir baten A1 um eine kundenfreundliche Lösung: Frau Krug hatte das Handy damals nicht aktiv benutzt, und da sie arbeitslos war, konnte sie die hohe Rechnung nicht bezahlen. Die Sperre des Datenlimits (bei 60 €) sei durchgeführt, aber durch Eingabe des Kundenkennworts wieder aufgehoben worden, teilte uns A1 mit. Zugleich bot man Frau Krug zur einvernehmlichen Lösung eine 1.000-€-Gutschrift an.


Die Namen betroffener Konsumenten wurden von der Redaktion geändert. 

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Kommentare

  • @Kommentar
    von Mnemosyne am 19.06.2020 um 15:15
    Das fehlende Wissen um die Funktionalität des eigenen Smartphones, ist mittlerweile eine Volkskrankheit. Man unterschätzt, welche Daten sich darauf befinden, wie es überhaupt in den Grundzügen funktioniert und wie man es richtig bedient.

    Aus Erfahrung weiß ich, dass viele Konsumenten die Einstellungen des Geräts seit dem Aktivieren noch nie geöffnet haben, bis auf die Seite mit dem WLAN Schieberegler. Das bedeutet, dass die meisten Leute auch darauf verzichten, Bluetooth, GPS und WLAN regelmäßig abzuschalten, was zu einer frappant geringen Akkuleistung führt und unnötig viel Datenvolumen im Tarif aufbraucht. Weiters werden keinerlei Privatsphäreneinstellungen vorgenommen, es sei denn, man hat das Glück, dass sich da jemand in der Familie oder im Bekanntenkreis auskennt.

    Aber an der fehlenden Kompetenz sind nicht nur die Kunden schuld. Die Hersteller machen es so intransparent wie nur möglich, die Einstellungen am Handy effektiv anzupassen. Zudem schalten sich manche Funktionen selbstständig wieder auf einen Standardwert, beispielsweise Bluetooth und WLAN bei iPhones.

    Es mangelt nicht nur am oberflächlichsten Verständnis, sondern auch an den weitreichenderen Implikationen, wie der totalen Datenauslieferung an Whatsapp und so weiter.
  • Kein Mitleid!
    von Norbert KL am 30.05.2020 um 18:21
    Wenn man ein Billignetz mit miesen Service verwendet, sich nicht genau informiert (weiss die Dame eigentlich, dass sich die Schweiz nicht in der EU befindet?) und dann jede Warnung ignoriert, dann darf man gerne zur Kasse gebeten werden. Viele wissen auch nicht, dass Whatsapp und Facebook eine Internetverbindung voraussetzt.....