A1 Telekom Austria AG

Vertragskündigung mit Hindernissen

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KONSUMENT 12/2013 veröffentlicht: 21.11.2013

Inhalt

"Ein Fall für KONSUMENT": Fälle aus unserer Beratung, die wir erfolgreich erledigten und solche, bei denen wir nichts erreichen konnten. - Diesmal: A1 Telekom Austria leistete Wiedergutmachung für die Ärgernisse bei der Vertragskündigung.

Der Fall wurde für den Konsumenten positiv erledigt

Frau Ehn, eine ältere Dame, wollte in einem A1-Shop ihren Festnetzanschluss und ihr Handy kündigen. Dort hieß es, Kündigungen seien nur schriftlich und per Fax möglich und könnten nicht gleich im Shop erledigt werden. Frau Ehn verfasste die beiden Schreiben in einem Kaffeehaus und faxte sie kostenpflichtig von einem Postamt an A1.

Auf unsere Intervention teilte uns A1 mit, dass Kündigungen in Hinkunft im Shop geschrieben werden können und von dort kostenlos an die zuständige Stelle gefaxt werden. Frau Ehn, die inzwischen von A1 kontaktiert worden war, beschloss, ihr Handy doch zu behalten. Sie bekam als Wiedergutmachung für all den Ärger zwei Grundentgelte gutgeschrieben.


Die Namen betroffener Konsumenten wurden von der Redaktion geändert. - Sollten Sie ähnliche Konsumenten-Probleme erleben, dann wenden Sie sich am besten an unser VKI-Beratungszentrum .

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Kommentare

  • Außerordentliche Kündigung A1
    von robwolf am 29.06.2017 um 20:40
    Ich habe im Jahr 2014 einen A1 Vertrag A1 GO! M abgeschlossen. Damals war der Speed auf 22 Mbit/s Download und 5 Mbit/s Upload vereinbart worden. Es wurde der Speed nie erreicht, viele Schreiben an A1 blieben ohne Erfolg. Im Mai 2015 wurde der Speed von A1 verdoppelt (schriftlich). Ich bemerkte wieder nichts von dieser Speederhöhung. Mehrere Schreiben, unzählige Anrufe zu A1 brachten wieder keinen Erfolg. Der Speed wurde oft so gedrosselt, dass man nicht einmal ins Internet (LTE) konnte. Ein Senden von einer Datei war nicht mehr möglich. Gemessener Speed war zeitweise unter 2 Mbit/s und Upload gar nur 0.002Mbit/s. Ich machte A1 darauf aufmerksam, dass ich den Vertrag außerordentlich kündigen werde, wenn der Fehler nicht behoben werde. Der Speed blieb gleich. Man konnte schließlich auch nicht mehr telefonieren. Gespräche brachen ab. Gewählte Rufnummern wurden als unbekannt nicht gewählt. Jetzt habe ich den Vertrag nach § 34 der AGB von A1 gekündigt. A1 nimmt die außerordentliche Kündigung nicht an. Ich habe nun den fall meinem Rechtsschutz übergeben. Ein Gerichtsverfahren ist anhängig und im September kommt die zweite Tagsatzung im neuen Justizpalast. Als Kunde hat man bei A1 kein Recht auf Mängelrügen. A1 unternimmt alles, den Kunden zu verärgern und A1 ist jedes Mittel recht, den Kunden durch den Anwalt als schikanösen Kunden zu titulieren. So viel mal zu A1. Robert V.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo