Alexa, Cortana, Siri, Google Assistant: menschlich betrachtet

Kommentar von Gernot Schönfeldinger

Seite 1 von 1

KONSUMENT 12/2017 veröffentlicht: 23.11.2017

Inhalt

Digitale Assistenten wollen unser Herz erobern.

Gernot Schönfeldinger über Computer, Smartphones und Software (Foto: VKI)

Alexa, Cortana, Siri, Google Assistant – die meist mit weiblichen Stimmen versehenen smarten Assistentinnen erobern unsere Wohnungen, Computer, Smartphones, Autos. Ihre Ziele sind aber höher gesteckt: Sie haben es auf einen Platz in unseren Herzen abgesehen.

Wie ich darauf komme?

Trotz Skepsis in Bezug auf die Sinnhaftigkeit und Sicherheit des Internets der Dinge wollte ich besser kennenlernen, was ich ablehne – um es dann mit Recht abzulehnen. Falsch gedacht! Bei der Verwendung von Alexa und Google Assistant habe ich erlebt, wie leicht ich beeinflussbar bin. Allein dadurch, dass das Ding spricht, Fragen beantwortet und sogar Scherze macht, erhält es eine menschliche Komponente.

Ähnlich wie ein Haustier wird es quasi zum Familienmitglied, dem man einen guten Morgen und eine gute Nacht wünscht und sich nichts dabei denkt. Erschreckend, wie schnell der Gewöhnungseffekt eintritt und man alle Bedenken beiseite schiebt.

Wie soll das weitergehen?

Momentan bin ich im Zweifel, ob ich den modernen Versuchungen auf Dauer widerstehen kann. Wie das weitergehen soll? Vielleicht befrage ich Google und Alexa dazu. Wozu hat man denn Assistentinnen? Dieses und viele weitere Themen finden Sie auch in meinem Technik-Blog unter

www.blog.vki.at/categories/technikspielplatz

Gernot Schönfeldinger: Kontakt

Lesen Sie auch: Datenschutz: Amazon 3/2015

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
2 Stimmen
KONSUMENT-Probe-Abo