Android: App-Berechtigungen

Den Datenfluss eindämmen

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veröffentlicht: 19.03.2018

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Manche Smartphone-Apps verlangen scheinbar grenzenlosen Datenzugriff, selbst wenn er für ihre Nutzung gar nicht notwendig ist. Lesen Sie, was hinter den App-Berechtigungen steckt und wie Sie den unerwünschten Datenfluss reduzieren.

Kamera, Kontakte, Mikrofon, Speicher, Standort, Telefon, SMS und Kalender stehen beispielsweise im Fokus zweier weit verbreiteter Anwendungen, nämlich Facebook und WhatsApp, die ohnehin als Datensammler verschrien sind. Aber damit sind sie nicht alleine.

Mehr Möglichkeiten ab Android 6.0

Mit den aktuellen Betriebssystemsversionen ab Android 6.0 können Sie dem umfassenden Sammeln von Nutzerdaten zumindest teilweise gegensteuern. Die dortigen App-Einstellungen ermöglichen nämlich die Kontrolle und Beschränkung der Zugriffsberechtigungen.

Keine Anonymität

Wobei Sie sich freilich nicht dem Irrtum hingeben dürfen, sich damit echte Anonymität zu verschaffen. Gewisse Berechtigungen sind zwingend notwendig, damit eine App funktioniert. Und selbst wenn Sie die Apps weitgehend beschränken, sammeln Ihr Mobilfunkanbieter, Google als Schöpfer des Android-Betriebssystems sowie vermutlich auch der Hersteller Ihres Mobilgerätes auf anderen Wegen Informationen über Ihr Nutzungsverhalten.

Automatisch …

Trotzdem: Ein Auge auf die App-Berechtigungen zu haben, macht Sinn, weil Sie damit den Datenfluss zumindest reduzieren können. Bei Apps, die für Android 6.0 und höher entwickelt wurden, können Sie bei der ersten Verwendung Berechtigungen erteilen oder verweigern. Ein entsprechendes Fenster wird eingeblendet.

... oder manuell

Von dieser automatischen Abfrage abgesehen, gibt es auch den jederzeit beschreitbaren Weg über die Einstellungen des Smartphones. Je nach Modell und Betriebssystem z.B. über "Einstellungen/Apps" oder "Einstellungen/Anwendungsmanager/(Zahnradsymbol)/App-Berechtigungen".

Zur gezielten Kontrolle einzelner Apps tippen Sie dann auf deren Namen und in der aufscheinenden Liste auf "Berechtigungen". Eine Übersicht darüber, welchen Apps Sie welche Berechtigungen gewährt haben, finden Sie hingegen unter dem Menüpunkt "Apps konfigurieren" (im Menü, das sich hinter den drei Punkten versteckt bzw. hinter dem Zahnradsymbol).

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Kommentare

  • Wozu diese Infos
    von REDAKTION am 22.03.2018 um 08:02
    Sie haben recht. Falls Sie eine Android-Version älter als 6 verwenden, können Sie praktisch nichts anderes tun, als vollständig auf bestimmte Apps zu verzichten. Das gilt - unabhängig von den zusätzlichen Möglichkeiten ab Version 6 - natürlich für sämtliche Smartphone-Nutzer. Wir gehen davon aus, dass es vielen Nutzern nicht bewusst ist, welche umfassenden Berechtigungen sich hinter den Punkten verbergen, denen man bei der Verwendung einer App zustimmt. Wir versuchen, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man zwar ohnehin nicht viel machen kann, dass man aber die Möglichkeiten, die es gibt, trotzdem nutzen sollte und sich auch schon vor dem Download einer App kritisch damit befassen sollte. Ihr KONSUMENT-Team
  • Wozu diese Infos?
    von hwy2001 am 22.03.2018 um 00:49
    Wozu bringen Sie diese Infos, wenn ich ohnehin fast nichts tun kann gegen die Spitzelei und den Datenklau?

    Viele Apps sollen ja weiter Daten erheben, auch wenn die Apps gar nicht verwendet werden oder gar wenn das Handy ausgeschaltet ist.

    Dann hilft nur Akku raus, sagte man früher - aber das geht gar nicht mehr!
  • Ich habe Android 4.4 und 5.2
    von hwy2001 am 22.03.2018 um 00:44
    Muss ich jetzt meine Handys wegwerfen?
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