KONSUMENT.AT - Computerkauf: Netbook, Notebook oder PC - Notebooks

Computerkauf: Netbook, Notebook oder PC

Konsument-Kaufhilfe

Seite 2 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 9/2009 veröffentlicht: 18.08.2009, aktualisiert: 19.08.2009

Inhalt

Die Desktop-Killer

… sind die Notebooks (auch Laptops genannt). 460.000 Stück davon gingen laut GfK Marktforschung 2008 über die österreichischen Ladentische (ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zum Jahr davor), während Desktop-PCs eine Einbuße von 9 Prozent hinnehmen mussten (270.000 verkaufte Stück).
Die Gründe scheinen auf der Hand zu liegen: Notebooks benötigen vermeintlich weniger Platz am Schreibtisch – was bei genauerem Hinsehen so aber nicht immer stimmt, denn ein Flachbildschirm plus Tastatur benötigt auch nicht mehr Stellfläche. Sie können jedoch leichter umgestellt und notfalls auch einmal mitgenommen werden. Dazu kämen Leistungsdaten, die an jene von Desktop-PCs heranreichen, sagen die Laptop-Verfechter.

Um ein Drittel teurer 

Notebooks sind aber immer noch rund ein Drittel teurer als Desktop-PCs derselben Leistungsklasse, sieht man von Aktionsware und vermeintlichen Schnäppchen einmal ab. Im Allgemeinen werden in Notebooks schwächere Prozessoren und Grafikkarten/Chips eingebaut als in Desktop-PCs, bei denen es nicht so sehr darauf ankommt, ob sie mehr Hitze entwickeln – bei Notebooks kann dies hingegen schnell zum Problem werden.

Und dennoch spricht einiges für die Zuklappmänner: Der leidige Kabelsalat kann damit meist doch recht deutlich reduziert werden, sie sind – in Relation zu den zuvor besprochenen Produktfamilien – in der Regel vergleichsweise komplett ausgerüstet, (verfügen also über DVD-Brenner oder Blue ray-Laufwerk) und sie bieten die Möglichkeit zur unkomplizierten Erweiterungen über Einsteckkarten (PCMCIA oder Express Card), was bei Netbooks überhaupt nicht und bei Subnotebooks nur in Einzelfällen geht.

In der mittleren bis oberen Preisklasse kann man durchaus schon ein anspruchsvolleres 3D-Spiel riskieren oder einen Film in HD-Qualität ansehen (entsprechende Grafikkarten oder ein „Multimedia-Notebook“ vorausgesetzt). Mit einfachen Officeanwendungen gibt es natürlich auch keine Probleme.
Das vielfältigste Angebot findet sich derzeit bei den Geräten zwischen 13 und 17 Zoll (33 bis 43 cm). Die Preise reichen von 500 bis 5.500 Euro, Durchschnittspreis 1.400 Euro).

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
1 Stimme
Weiterlesen

Kommentare

  • Mobiles Internet - Angebote haben oft versteckte Kosten
    von Lupolino am 09.09.2009 um 14:51
    Sehr geehrte Damen und Herren! Seit geraumer Zeit beobachte ich den Preiskampf auf dem Sektor des Mobilen Internets. Oft werden in der Werbung dem Kunden Angebote gemacht, bei deren näheren Betrachtung man sich "hinters Licht geführt" vorkommt! Beispiel 1: T-Mobile: Man verspricht unlimitiertes Surfen zum günstigen Preis von 10 Euro! Im Kleingedruckten ist jedoch zu lesen: Bei Überschreitung von 3 GB wird die Downloadgeschwindigkeit auf 128Kb beschränkt! Beispiel 2: Bob (Billiganbieter von A1): Hier wird damit geworben das es jedes GB 4 Euro kostet, ohne Bindung , ohne Mindestumsatz! Was jedoch in der Werbung verschwiegen wird das wenn man das Starterpaket um 54,99 Euro kauft funktioniert der USB-Stick nur mit der Bob-Simkarte ist also nicht freigeschaltet. Dabei wirbt man gerade bei Bob mit dem Slogan: Das ist fair, das ist Bob. Beispiel 3: Drei: Internet to Go. Am Anfang des Jahres war es bei diesem Model noch so, das man dieses erst 12 Monate später mit einem Guthaben von 1GB (20 Euro) aufladen musste um die SIM-Karte aktiv zu halten. Mittlerweile wurde diese Frist auf 4 Monate gekürzt! Ich hoffe mit diesen Informationen, anderen Lesern im vorhinein geholfen zu haben! Hochachtungsvoll Jernej Markus
  • Guter Überblick, aber
    von Benuzter gelöscht am 02.09.2009 um 08:56
    Bin mit meiner Familie eben in der Situation über 2 neue Computer entscheiden zu müssen. Da hat mir dieser Vergleich sehr geholfen. Und jetzt kommt das "aber": Wenn dann noch unter jeder Produktgruppe eine oder zwei konkrete Kaufempfehlungen stünden, wärs eine runde Sache.