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Computerkauf: Netbook, Notebook oder PC

Konsument-Kaufhilfe

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Konsument 9/2009 veröffentlicht: 18.08.2009, aktualisiert: 19.08.2009

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Die Halbwüchsigen

… sind die Subnotebooks. Obwohl das „sub“ auf „unter“ oder „darunter“ schließen lassen könnte, sind sie ihren größeren Brüdern – den Notebooks – in Sachen Ausstattung häufig gleichwertig und bei der Verarbeitungsqualität oft sogar überlegen. Somit leider auch beim Preis. Zum Zeitpunkt unserer Recherche lag er für Geräte mit einer Bilddiagonale von 12,1 Zoll (rund 31 cm) zwischen etwa 500 und 3.400 Euro (im Durchschnitt 1.493 Euro). Die Grenzen zum Netbook auf der einen, dem Notebook auf der anderen Seite sind fließend. Denn leider gibt es keine allgemeingültige Definition dafür, was denn eigentlich ein Subnotebook ist. Die Praxis aber zeigt: offenbar das Lieblingsspielzeug der Ingenieure. Hier wird meist versucht, die Eier legende Wollmilchsau zu erschaffen.

Platzgewinn durch Tricks 

Geringes Gewicht soll mit guten ergonomischen Eigenschaften, geringer Stromverbrauch mit hoher Leistungsfähigkeit des Prozessors, gute Ausstattung mit geringen Abmessungen zusammengehen. Das funktioniert naturgemäß nur beschränkt und nur mit Tricks: Da wird das DVD-Laufwerk weggelassen, um Volumen zu sparen, es gibt nur kleine Akkus mit kurzer Laufzeit, um nicht unnötig Gewicht zuzulegen, oder statt einer herkömmlichen Festplatte wird eine Solid-State-Disk (SSD, Flashspeicher) eingebaut, um Platz zu gewinnen.

Alles legitim und per se kein Nachteil – sofern man nicht just den DVD-Brenner braucht, lange Akkulaufzeiten wichtig sind oder der Speicherplatz mindestens 500 Gigabyte betragen soll. Das richtige Subnotebook zu finden setzt also Klarheit darüber voraus, worauf es einem ankommt. Dann kann man sich über ein 800-Gramm-Leichtgewicht (mit im Vergleich zum Netbook großem Bildschirm) freuen oder über ein Gerät mit 10 Stunden Akkulaufzeit – nur beides gleichzeitig wird man schwerlich finden. Generell werden beim Subnotebook aber stärkere Prozessoren eingesetzt als beim Netbook, wodurch es auch für anspruchsvollere Aufgaben besser geeignet ist.

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Kommentare

  • Mobiles Internet - Angebote haben oft versteckte Kosten
    von Lupolino am 09.09.2009 um 14:51
    Sehr geehrte Damen und Herren! Seit geraumer Zeit beobachte ich den Preiskampf auf dem Sektor des Mobilen Internets. Oft werden in der Werbung dem Kunden Angebote gemacht, bei deren näheren Betrachtung man sich "hinters Licht geführt" vorkommt! Beispiel 1: T-Mobile: Man verspricht unlimitiertes Surfen zum günstigen Preis von 10 Euro! Im Kleingedruckten ist jedoch zu lesen: Bei Überschreitung von 3 GB wird die Downloadgeschwindigkeit auf 128Kb beschränkt! Beispiel 2: Bob (Billiganbieter von A1): Hier wird damit geworben das es jedes GB 4 Euro kostet, ohne Bindung , ohne Mindestumsatz! Was jedoch in der Werbung verschwiegen wird das wenn man das Starterpaket um 54,99 Euro kauft funktioniert der USB-Stick nur mit der Bob-Simkarte ist also nicht freigeschaltet. Dabei wirbt man gerade bei Bob mit dem Slogan: Das ist fair, das ist Bob. Beispiel 3: Drei: Internet to Go. Am Anfang des Jahres war es bei diesem Model noch so, das man dieses erst 12 Monate später mit einem Guthaben von 1GB (20 Euro) aufladen musste um die SIM-Karte aktiv zu halten. Mittlerweile wurde diese Frist auf 4 Monate gekürzt! Ich hoffe mit diesen Informationen, anderen Lesern im vorhinein geholfen zu haben! Hochachtungsvoll Jernej Markus
  • Guter Überblick, aber
    von Benuzter gelöscht am 02.09.2009 um 08:56
    Bin mit meiner Familie eben in der Situation über 2 neue Computer entscheiden zu müssen. Da hat mir dieser Vergleich sehr geholfen. Und jetzt kommt das "aber": Wenn dann noch unter jeder Produktgruppe eine oder zwei konkrete Kaufempfehlungen stünden, wärs eine runde Sache.