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Computerkauf: Netbook, Notebook oder PC

Konsument-Kaufhilfe

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Konsument 9/2009 veröffentlicht: 18.08.2009, aktualisiert: 19.08.2009

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Die Platzsparer

… sind die Nettops, die kaum größer sind als eine Zigarrenkiste und maximal 2 Liter Volumen besitzen. Noch führen sie ein Schattendasein (Anbieter in Österreich sind beispielsweise Asus, Acer, MSI, Chiligreen sowie Apple), bestechen aber in der Regel durch ihr elegantes Äußeres und vor allem durch ihren extrem niedrigen Stromverbrauch von meist nur etwa 30 Watt. Bestückt sind sie üblicherweise mit einem Atom-Prozessor von Intel – wie die Netbooks. Wie diese sind sie somit für anspruchsvolle Jobs kaum geeignet, vermögen aber durch ihr flüsterleises bis unhörbares Auftreten zu gefallen. Im Unterschied zu Netbooks verfügen sie jedoch weder über einen integrierten Bildschirm noch über eine Tastatur. Sie können andererseits aber mit mehr RAM und größeren Festplatten ausgerüstet werden. Ihr Preis liegt derzeit zwischen 200 und 350 Euro.

Die Schönlinge

… unter den Computern sind die „All-in-one“-Geräte, die in naher Verwandtschaft zu den Nettops stehen (häufig werden sie deshalb auch als solche bezeichnet), im Unterschied zu diesen aber mit einem Monitor daherkommen. Mehr noch: Bei ihnen bilden Computer und Monitor meist eine Einheit, das heißt, man sieht „den Computer“ gar nicht. Entsprechend dem breiten Preisspektrum von 450 bis 2.000 Euro und Bildschirmdiagonalen von 15 bis zu riesigen 24 Zoll (38 bis 61 cm) variiert auch die Ausstattung von „spartanisch“ (vergleichbar den Netbooks) bis „überreichlich“ (mit eingebautem TV-Tuner und Blu-ray-Laufwerk). Häufig in dieser Kategorie zu finden sind auch Geräte mit Touchscreen, bei denen die Bedienung durch Berühren des Bildschirms erfolgen kann.


Die Leistungsfähigkeit der einzelnen Modell unterscheidet sich deutlich – abhängig vom verbauten Prozessor und dem Grafik-Chipsatz. Sie reicht von simplen Office-Aufgaben (à la Netbook) bis hin zum Videoschnitt mit allem Schnickschnack. Auch hier gilt es also vorab zu entscheiden, was man mit dem Gerät anstellen will, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

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Kommentare

  • Mobiles Internet - Angebote haben oft versteckte Kosten
    von Lupolino am 09.09.2009 um 14:51
    Sehr geehrte Damen und Herren! Seit geraumer Zeit beobachte ich den Preiskampf auf dem Sektor des Mobilen Internets. Oft werden in der Werbung dem Kunden Angebote gemacht, bei deren näheren Betrachtung man sich "hinters Licht geführt" vorkommt! Beispiel 1: T-Mobile: Man verspricht unlimitiertes Surfen zum günstigen Preis von 10 Euro! Im Kleingedruckten ist jedoch zu lesen: Bei Überschreitung von 3 GB wird die Downloadgeschwindigkeit auf 128Kb beschränkt! Beispiel 2: Bob (Billiganbieter von A1): Hier wird damit geworben das es jedes GB 4 Euro kostet, ohne Bindung , ohne Mindestumsatz! Was jedoch in der Werbung verschwiegen wird das wenn man das Starterpaket um 54,99 Euro kauft funktioniert der USB-Stick nur mit der Bob-Simkarte ist also nicht freigeschaltet. Dabei wirbt man gerade bei Bob mit dem Slogan: Das ist fair, das ist Bob. Beispiel 3: Drei: Internet to Go. Am Anfang des Jahres war es bei diesem Model noch so, das man dieses erst 12 Monate später mit einem Guthaben von 1GB (20 Euro) aufladen musste um die SIM-Karte aktiv zu halten. Mittlerweile wurde diese Frist auf 4 Monate gekürzt! Ich hoffe mit diesen Informationen, anderen Lesern im vorhinein geholfen zu haben! Hochachtungsvoll Jernej Markus
  • Guter Überblick, aber
    von Benuzter gelöscht am 02.09.2009 um 08:56
    Bin mit meiner Familie eben in der Situation über 2 neue Computer entscheiden zu müssen. Da hat mir dieser Vergleich sehr geholfen. Und jetzt kommt das "aber": Wenn dann noch unter jeder Produktgruppe eine oder zwei konkrete Kaufempfehlungen stünden, wärs eine runde Sache.