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Computerkauf: Netbook, Notebook oder PC

Konsument-Kaufhilfe

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Konsument 9/2009 veröffentlicht: 18.08.2009, aktualisiert: 19.08.2009

Inhalt

Beim Diskonter können Sie vielleicht einige Euro sparen – Beratung in irgendeiner Form werden Sie zwischen Wurstregal und Tiefkühltruhe aber wohl kaum erwarten. Nur empfehlenswert, wenn Sie genau wissen, dass Sie das gerade angebotene Gerät möchten – vergleichen Sie dennoch den Preis mit jenem von anderen Anbietern, denn der Diskonter kann, muss aber nicht billiger sein.

Im Multimediamarkt haben Sie zumindest die Chance auf Beratung – garantiert ist sie aber auch hier nicht. Wer sich mit Waschmaschinen und Staubsaugern gut auskennt, muss noch lange kein Computerexperte sein. Trauen Sie Ihrem Eindruck vom Verkäufer: Wirkt er sicher oder gaukelt er Wissen nur vor, indem er Sie mit Computer-Fachausdrücken niederredet? Bietet er Alternativen an oder geht es ihm darum, ein bestimmtes Modell zu verkaufen? Besuchen Sie auch einen zweiten oder dritten Markt des Anbieters und hören Sie sich an, ob die Empfehlungen übereinstimmen.

Im Fachhandel werden Sie (vielleicht) einige Euro mehr bezahlen müssen (sofern Sie überhaupt noch ein Fachgeschäft finden). Na und? Einen Computer kaufen Sie nicht jeden Tag. Dafür weiß der Händler in der Regel, wovon er spricht, kennt seine Ware. Nicht vergessen: Die meisten Fachhändler schließen ihr Geschäft, weil sich die Kunden von ihnen beraten lassen, dann aber im Elektronikmarkt kaufen. Seien Sie bitte fair.

Im Internet finden Sie mit Abstand das breiteste Angebot. Sie sollten sich aber vor allem dann sehr gut mit Computern auskennen, wenn Sie die einzelnen Komponenten Ihres Gerätes selbst zusammenstellen wollen (viele Websites bieten dafür einen Web-Konfigurator), sonst kann es ein böses Erwachen geben. Suchen Sie mithilfe von Preissuchmaschine gezielt auch nach kleinen Shops, die häufig sogar noch günstiger anbieten als Diskonter und dennoch im Fall des Falles Support.

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Kommentare

  • Mobiles Internet - Angebote haben oft versteckte Kosten
    von Lupolino am 09.09.2009 um 14:51
    Sehr geehrte Damen und Herren! Seit geraumer Zeit beobachte ich den Preiskampf auf dem Sektor des Mobilen Internets. Oft werden in der Werbung dem Kunden Angebote gemacht, bei deren näheren Betrachtung man sich "hinters Licht geführt" vorkommt! Beispiel 1: T-Mobile: Man verspricht unlimitiertes Surfen zum günstigen Preis von 10 Euro! Im Kleingedruckten ist jedoch zu lesen: Bei Überschreitung von 3 GB wird die Downloadgeschwindigkeit auf 128Kb beschränkt! Beispiel 2: Bob (Billiganbieter von A1): Hier wird damit geworben das es jedes GB 4 Euro kostet, ohne Bindung , ohne Mindestumsatz! Was jedoch in der Werbung verschwiegen wird das wenn man das Starterpaket um 54,99 Euro kauft funktioniert der USB-Stick nur mit der Bob-Simkarte ist also nicht freigeschaltet. Dabei wirbt man gerade bei Bob mit dem Slogan: Das ist fair, das ist Bob. Beispiel 3: Drei: Internet to Go. Am Anfang des Jahres war es bei diesem Model noch so, das man dieses erst 12 Monate später mit einem Guthaben von 1GB (20 Euro) aufladen musste um die SIM-Karte aktiv zu halten. Mittlerweile wurde diese Frist auf 4 Monate gekürzt! Ich hoffe mit diesen Informationen, anderen Lesern im vorhinein geholfen zu haben! Hochachtungsvoll Jernej Markus
  • Guter Überblick, aber
    von Benuzter gelöscht am 02.09.2009 um 08:56
    Bin mit meiner Familie eben in der Situation über 2 neue Computer entscheiden zu müssen. Da hat mir dieser Vergleich sehr geholfen. Und jetzt kommt das "aber": Wenn dann noch unter jeder Produktgruppe eine oder zwei konkrete Kaufempfehlungen stünden, wärs eine runde Sache.