KONSUMENT.AT - Datenschutz: Adresshandel - Vorsicht vor Phishing-Versuchen

Datenschutz: Adresshandel

Für eine Handvoll Cent

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KONSUMENT 2/2016 veröffentlicht: 28.01.2016

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Darkweb: Offerte von Zalando-Konten

Zu Bank- und Kreditkartendaten kommen die Hacker meist über digitale Einkaufs­portale. Daher ist beim Shopping im Netz besondere Vorsicht geboten. Bei eher unbekannten Onlineshops einzukaufen stellt ebenso ein Risiko dar wie der Einkauf auf vielen E-Commerce-Portalen aus fernen Ländern, von denen wir nichts über datenschutzrechtliche Anforderungen wissen. So richtig sicher sind jedoch auch die bekannten großen Internetshops nicht, wie die ­vielen Offerte von Zalando-Konten im Darkweb zeigen.

Vorsicht vor Phishing-Versuchen

Neben einer gesunden Skepsis bei Onlineshops gilt es auch, sich vor ­Phishing-Aktionen zu hüten. Phishing, das sind Versuche, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder SMS an Nutzerdaten zu gelangen. Meist wird eine vertrauenswürdige ­Seite nachgeahmt; etwa, wenn die Betrüger sich als Bank ausgeben und Nutzer an ­ungewöhnlicher Stelle dazu auffordern, beispielsweise Login-Daten anzugeben. Hierbei ­sollte der User darauf achten, dass die Seite, auf der er sich etwa in sein Bankkonto einloggt, HTTPS-geschützt ist.

Https und Webrep von Avast

Wenn die Adresse mit „https://“ beginnt, ist eher davon auszugehen, dass es sich um eine sichere Seite handelt. Weiters empfiehlt sich die Verwendung von sogenannten Reputation Plug-ins, zum Beispiel Webrep von Avast. Das Plug-in gibt Infos über die Seriosität ­einer Website, indem es die Bewertungen der Avast-Community hinsichtlich Inhalt und Sicherheit weitergibt.

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Kommentare

  • Nachsatz..........
    von Hueher am 03.02.2016 um 14:51
    Eigentlich müßte die POST nicht nur das Briefgeheimnis schützen, nein, sondern auch die Daten der Postkunden. Auch die Post und Telekom mutiert zum Datenkraken, warum, aus GELDGIER, weil beim eigentlich illegalen Verkauf meiner Daten Geld gemacht wird. Auch ich bekam von dieser besch... Partei der Neos eine ungewollte SMS, wählen tue ich diese Diletanten sowieso nicht!!!
  • Ich kann nur warnen vor sogg. Preisausschreiben !
    von Hueher am 03.02.2016 um 14:46
    Ich mache bei keinem Preisausschreiben mit, weder im Internet, noch mit Postkarte oder Telefon(SMS), denn das ufert zu einer riesigen Datensammelwut aus, die ich niemehr beherrschen kann. Ich hatte in der Anfangszeit des Internets noch unbedarft mitgemacht, der "Erfolg" war, es kamen jede Menge Mails zurück von hunderten Versendern! Meine Reaktion war, Mailzugang stopen und neue Mailadresse nehmen............ Ein kleines Beispiel: irgendwann in den 90er Jahren wollte ich etwas über "trockene Augen" in Erfahrung bringen, beim "Netdoktor", da dies damals noch nicht so bekannt gewesen ist, bei meinem Arzt. So weit so gut, damals........ Jahre später, muß so ca. 2009 gewesen sein, suchte ich eigentlich nichts besonderes bei "Google", lediglich meinen Namen! Ich bekam fast einen Herzschlag, stand unter Anderem auch das ich mit eben dieser Anfrage "trockene Augen" beim "Netdoktor" war!!! Nun gut, die Frage nach trockenen Augen ist nicht so problematisch, aber was wäre gewesen, hätte ich intimere Fragen gestellt ( HIV,Sexualität, besondere Krankheiten usw..) kaum weiter auszudenken....... Fazit: es war mir eine große Lehre, NICHTS über das Internet zu erfragen oder recherchieren und dies sollte auch alle Anderen Verbrauchern bewußt sein!? Google-Facebook&Co sieht und hört alles.......