KONSUMENT.AT - Datenschutz: Mjam und die Telefonkeiler - Was tut Mjam dagegen?

Datenschutz: Mjam und die Telefonkeiler

Essen mit Folgen

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KONSUMENT 5/2015 veröffentlicht: 23.04.2015, aktualisiert: 28.05.2015

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Mjam vermittelt

Von Mjam selbst wollten wir wissen, ob die Keiler die Daten direkt von ihrem Unter­nehmen abgegriffen hatten und ob man mittlerweile erforscht hat, wer alte Kundendaten auf Github gestellt hat. „Zu den ­Themen haben wir schon ausführlich Stellung genommen, unter anderem im Blog auf der Homepage“, erklärte das Unternehmen knapp.

Wie Mjam den Betroffenen weiterhilft?

„Wir haben die Kommunikation zwischen Betroffenen und Behörden ­übernommen. Wir haben unseren Anwalt beauftragt, unsere User zu unterstützen, um auf unsere Kosten gegen die Anrufer vorzugehen“, heißt es aus der Zentrale. ­Außerdem werde jeder Fall an die Datenschutzbehörde weitergeleitet. Seit Ende Oktober beschäftige man IT-­Sicher­heits­experten, um ein Höchstmaß an Daten­sicherheit herzustellen. Um zu vermeiden, dass neue Nummern in falsche Hände geraten, habe man die ­Telefonnummern der Kunden in den E-Mail-Bestätigungen in der Datenbank anony­misiert.

Frage nach Datenleck bleibt unbeantwortet ...

Die Frage nach dem Datenleck bleibt damit zwar bis auf Weiteres unbeantwortet, doch immerhin können sich die Kunden wieder ­mit dem weitaus angenehmeren Problem beschäftigen, was sie sich zu ­essen bestellen sollen. Völlig beruhigt sein kann freilich ­niemand. Während die großen Mitspieler am Markt wie Facebook & Co im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen, lauern anderswo Fallen, mit denen niemand rechnet – nur weil er Appetit auf eine Pizza hatte.

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