KONSUMENT.AT - Datenschutz: Spotify - So wird’s privater

Datenschutz: Spotify

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KONSUMENT 11/2015 veröffentlicht: 24.09.2015

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So wird’s privater

Zum Beispiel sollte man sich schon bei der Installation der App die Frage stellen, ob man sich tatsächlich mit seinem Facebook-Account oder besser mit einer E-Mail-Adresse anmeldet. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist Letzteres anzuraten. Wer sich schon bei der Installation gegen Facebook entscheidet, muss während des Prozesses nur den Button »Musik, die ich höre auf Facebook teilen« in der untere linken Ecke am Bildschirm auf Schwarz stellen (alternative Wahlmöglichkeit ist Grün).

Wer die Verknüpfung mit dem sozialen Netzwerk nachträglich entfernen möchte, muss folgendermaßen vorgehen: die App öffnen, im Menü »Bearbeiten« die »Einstellungen« aufrufen und unter »Interaktion« die Option »Meine Aktivitäten und Musik, die ich höre, auf Facebook teilen« deaktivieren. Dann poppt ein Fenster auf, in dem nochmals  »Posten auf Facebook deaktivieren« angeklickt werden muss.

Private-Session

Wer außerdem nicht möchte, dass seine Wiedergabelisten auf Spotify aufscheinen, kann dies unterbinden, indem er ebenfalls unter »Interaktion« den Button »Meine Aktivität und Musik, die ich höre, mit Followern auf Spotify teilen« deaktiviert. Den größtmöglichen Schutz der Privatsphäre hat man, wenn man die Buttons bei »Neue Playlists automatisch veröffentlichen «, »Mich als Top-Hörer für Künstler veröffentlichen« und »Meine aktuellen Top-Künstler anzeigen« gleichfalls auf Schwarz stellt und stattdessen die Option »Private Session« aktiviert.

Einzelne Playlists geheim halten

Wer hingegen nur bestimmte Playlisten für sich behalten will, kann das auch einzeln tun, indem er mit der rechten Maustaste auf die jeweilige Wiedergabeliste klickt und dann »Geheim halten « aktiviert.

Um sich schließlich noch vor allzu lästiger Werbung zu schützen, sollten die Nutzer in ihren Profil-Einstellungen auf das Häkchen unter »Meine Personendaten können zu Marketingzwecken weitergegeben werden« verzichten.

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