KONSUMENT.AT - E-Book-Reader - Testkriterien

E-Book-Reader

System-Frage

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KONSUMENT 5/2014 veröffentlicht: 24.04.2014

Inhalt

So haben wir getestet

In einem internationalen Gemeinschaftstest wurden 7 E-Book-Reader getestet, darunter ein Modell mit integrierter 3G-Verbindung (Kindle Paperwhite 3G/WiFi) und ein Modell mit Farbdarstellung (PocketBook Color Lux).

Bildqualität: Drei Experten bewerteten die Bildqualität bei sehr heller (Sonne), mittlerer (Wohnzimmer) und dunkler Umgebung anhand von Sehtests mit Texten, Bildern sowie Grafiken.

Bücher laden: Bewertet wurden Funktionsmöglichkeiten sowie Handhabungsaspekte: Über den voreingestellten Shop Bücher suchen, kaufen und bezahlen sowie auf das Gerät laden. Vom eigenen Computer Bücher und Dokumente zum Lesegerät übertragen. Vom Drittanbietershop über den Browser des Readers freie und kopiergeschützte Bücher kabellos laden. Bücher über das Onlineportal einer öffentlichen Bibliothek entlehnen.

Handhabung: Drei Experten überprüften die Bedienungsanleitung und mitgelieferte Hilfen, die erstmalige Inbetriebnahme des Geräts (WLAN konfigurieren) sowie Einstellmöglichkeiten von wichtigen Grundfunktionen. Sie beurteilten, wie gut sich Bücher verwalten lassen.. Die Geschwindigkeit zum Öffnen und Blättern von Büchern wurde gemessen. Die Einstellmöglichkeiten beim Lesen, das Setzen, Übertragen und Nutzen von Markierungen, Verweisen und Kommentaren wurde bewertet. Stehend, sitzend und liegend prüften und bewerteten die Prüfer Bedienkomfort und Haptik beim Umblättern.

Vielseitigkeit: Beurteilt wurden unter anderem der Umfang möglicher Einstellungen, Nutzungsmöglichkeit verschiedener Formate und Übertragungswege, mitgelieferte Wörterbücher und Lexika sowie weitere Zusatzfunktionen wie Musikwiedergabe und Internetsurfen.

Konstruktion: Drei Experten bewerteten die mechanische Ausführung: scharfe Kanten, Grate, Stabilität der Tasten, Kratzempfindlichkeit des Displays. Die Robustheit der Geräte wurde in einem Falltest geprüft.

Akku: Die Nutzungsdauer wurde durch Strommessungen mit voll geladenem Akku bei täglich zwei Stunden Lesen ermittelt. Berücksichtigt wurde die Auto-Abschaltfunktion.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
24 Stimmen

Kommentare

  • Schon der 2 Tolino kaputt
    von Monkieee am 10.09.2015 um 10:18
    Obwohl der Tolino an und für sich ein sehr gutes Gerät ist, hat er einen Schwachpunkt: Stürzen oder aus der Hand fliegen darf er nicht. Dann ist er sowas von kaputt!. Bisher 2 Stück davon besessen. Beide sind vom "Nachtkastl" geflogen (ca. 40 cm)und schon kaputt. Lässt sich nicht abschalten. Reset nutzt auch nichts. - Schade!
  • Wörterbuchfunktion
    von stadlerk am 22.05.2014 um 19:04
    Leider geht der Test nicht auf die Wörtebuchfunktion ein, die zumindest Kindle Geräte besitzen, aber andere Geräte eventuell auch aufweisen: Sprachenlernende können zum Beispiel ein Deutsch-Englisch Wörterbuch auf ihren Kindle laden. Wenn man nun ein englisches Buch liest und auf ein unbekanntes Wort stösst, reicht es dieses zu markieren und Kindle sucht das Wort im Wörterbuch und zeigt dem Leser die Übersetzung. Ungemein praktisch für die Sprachvertiefung. Weiters erlaubt der neueste Kindle-Update diese Wörter sofort in einem "Vokabelheft" abzulegen, um später diese neuen Vokabel nochmals zu trainieren. Schliesslich kann man auch das Wörterbuch selbst öffnen, und sehr leicht Vokabel nachschlagen. Nicht genug damit: auch der Duden kann hochgeladen werden. Liest man nun ein deutsches Buch, kann man mit der gleichen Markierungsfunktion ein Wort sehr rasch im Duden nachschlagen. Ich denke, dass das eine sehr wertvolle Information für ihre Leser gewesen wäre, vor allem wie sehr auch die anderen e-readers diese Funktion ebenfalls beherrschen.
  • schlechte Vergleichbarkeit und Auswahl der Testkandidaten, oberflächliche Beurteilung,
    von furlan am 02.05.2014 um 23:46
    ich finde die Auswahl der Testgeräte ist nicht gut. Der Kindle Paperwhite sollte z.b. mit dem Kobo Glo und dem Pocketbook touch lux 2 verglichen werden. Was mir auch abgeht ist bei jedem Gerät die Bewertung wie das Gerät mit PDF s umgehen kann. Ich habe bisher nur ein Gerät gefunden, das PDF Reflow ordentlich beherrscht und das ist der Pocketbook Touch Lux. Ich selber besitze einen Kobo Glo und einen Kindle ohne Hintergrundbeleuchtung, mein Sohn hat einen Kindle Paperwhite, ich habe inzwischen auch schon einen Pocketbook Touch Lux und einen Pocketbook Touch Lux 2 getestet. Der Pocketbook Touch Lux verfügt auch über eine Soundfunktion, man kann also Hörbücher oder MP3 abhören damit. Auch das ist eine Information die in den Bericht gehört hätte meiner Meinung nach. Was mich auch interessieren würde ist eine Anleitung wie man mit Calibre PDF s in Epub umwandeln kann. Wenn das wirklich gut funktioniert könnte man das Manko fast aller Reader komensieren, zwar mit Aufwand, aber immerhin wäre es möglich.