Epson

Ausgedienter Drucker

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KONSUMENT 11/2017 veröffentlicht: 25.10.2017

Inhalt

"Hinter den Vorhang" schicken wir Unternehmen, die nicht sehr entgegenkommend waren oder nur wenig Kulanz zeigten. - In diesem Fall geht es um eine - von Epson nicht mehr angebotene - Druckerwartung.

Keine Wartung aufgrund des Alters

Acht Jahre lang hatte der Epson-Tintendrucker von Herrn Roth seinen Dienst verrichtet, dann streikte er. Es stellte sich heraus, dass das Gerät eine Wartung benötigte, bestehend aus dem Tausch des Tintenauffangvlieses und der Rückstellung des Zählwerks mittels Software. Allerdings bietet Epson eine solche Wartung für Drucker dieses Alters nicht mehr an. Das Vlies hätte sich Herr Roth auch anderswo besorgen und selbst zurechtschneiden können.

Zurücksetzen der Software ausdrücklich untersagt

Doch seine Versuche, von Epson eine Anleitung oder die notwendige Software zu bekommen, wurden von der Firma abgewiesen. Mehr noch: Das Zurücksetzen der Software sei ausdrücklich untersagt, hieß es. Epson steht mit einer solchen Vorgangsweise ja nicht alleine da, seltsam ist sie trotzdem: Man besitzt ein Gerät, das vom Hersteller quasi für schrottreif erklärt wurde, trotzdem darf man nicht selbst Hand anlegen. Steckt, abgesehen von der gewollten Ankurbelung des Konsums, irgendeine Logik dahinter?

 

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Kommentare

  • Reparier nicht, kauf!
    von smoo am 30.10.2017 um 15:07
    Es scheint wirklich, als wolle Epson seinen Kunden den Stempel "Konsumtrottel" aufdrucken ... und zwar als offizielle Firmenpolitik.
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