Epson

Ausgedienter Drucker

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KONSUMENT 11/2017 veröffentlicht: 25.10.2017

Inhalt

"Hinter den Vorhang" schicken wir Unternehmen, die nicht sehr entgegenkommend waren oder nur wenig Kulanz zeigten. - In diesem Fall geht es um eine - von Epson nicht mehr angebotene - Druckerwartung.

Keine Wartung aufgrund des Alters

Acht Jahre lang hatte der Epson-Tintendrucker von Herrn Roth seinen Dienst verrichtet, dann streikte er. Es stellte sich heraus, dass das Gerät eine Wartung benötigte, bestehend aus dem Tausch des Tintenauffangvlieses und der Rückstellung des Zählwerks mittels Software. Allerdings bietet Epson eine solche Wartung für Drucker dieses Alters nicht mehr an. Das Vlies hätte sich Herr Roth auch anderswo besorgen und selbst zurechtschneiden können.

Zurücksetzen der Software ausdrücklich untersagt

Doch seine Versuche, von Epson eine Anleitung oder die notwendige Software zu bekommen, wurden von der Firma abgewiesen. Mehr noch: Das Zurücksetzen der Software sei ausdrücklich untersagt, hieß es. Epson steht mit einer solchen Vorgangsweise ja nicht alleine da, seltsam ist sie trotzdem: Man besitzt ein Gerät, das vom Hersteller quasi für schrottreif erklärt wurde, trotzdem darf man nicht selbst Hand anlegen. Steckt, abgesehen von der gewollten Ankurbelung des Konsums, irgendeine Logik dahinter?

 

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Kommentare

  • Grenzt an Betrug und Nötigung
    von Beobachter am 05.04.2018 um 21:23
    Ich kann die Erfahrungen von Hrn. Roth voll bestätigen. Mit meinem Epson-Drucker habe ich exakt dasselbe Problem und was sich der sogenannte "Support" von Epson da leistet ist eine Frotzelei und m.E. halbkriminell. Oder wie würde man es nennen wenn ein Auto bei Erreichen eines bestimmten Kilometerstandes einfach stehen bleibt und nur noch anzeigt "Lebensdauer abgelaufen"?
  • Korrektur
    von Dunkelsteinerwald am 30.12.2017 um 12:05
    Das Gerät ist natürlich nicht nur im Besitz, sondern auch im Eigentum von Hrn. Roth.
  • Das Zurücksetzen der Software sei ausdrücklich untersagt, hieß es.
    von Dunkelsteinerwald am 30.12.2017 um 12:04
    Das Gerät ist im Besitz von Hrn. Roth. Mit welchem Recht kann Epson Eingriffe in die Software untersagen ? Abgesehen davon ist eine Software, die ein intaktes Gerät außer Betrieb setzt wohl unzulässig und die unverschämteste Form "geplanter Obszolenz". Es wundert mich, dass der "Konsument" dieses - aus meiner Sicht unzulässige - Verbot von Epson unkommentiert wiedergibt.
  • Reparier nicht, kauf!
    von smoo am 30.10.2017 um 15:07
    Es scheint wirklich, als wolle Epson seinen Kunden den Stempel "Konsumtrottel" aufdrucken ... und zwar als offizielle Firmenpolitik.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo