KONSUMENT.AT - Fotos und Dias digitalisieren - Farbwerte korrigieren

Fotos und Dias digitalisieren

Von der Schuhschachtel in den PC

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KONSUMENT 10/2012 veröffentlicht: 27.09.2012, aktualisiert: 28.11.2012

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Tonwertkorrektur, Histogramm

Es gibt darüber hinaus ein paar grundlegende Maßnahmen, die das Gesamtergebnis nach dem Einscannen deutlich verbessern. Dazu gehört die Tonwertkorrektur und hier wieder in erster Linie die Tonwertspreizung. Mit dem Flachbettscanner digitalisierte Bilder sind meist kontrastärmer als das Original. Oft genügt es schon, den linken der drei Schieberegler, die sich unter dem sogenannten Histogramm befinden, vorsichtig nach rechts zu bewegen, um dem Bild Ausdruckskraft zurückzugeben. Oft leistet aber auch die Auto-Tonwertkorrektur hier gute Dienste.

Kontrast, Helligkeit, Farbstich

Kontrast und Helligkeit sind gleichfalls wichtig, müssen aber gut dosiert eingesetzt werden. Gleiches gilt für Farbton und Sättigung sowie für die Farbbalance, mit der man z.B. blau- oder rotstichige Farbfotos zumindest „entschärfen“ kann.

Schwarz-Weiß-Umwandlung

Alte Schwarz-Weiß-Aufnahmen haben ja oft ebenfalls einen Farbstich bzw. eine Sepiafärbung. Wenn Sie auf den Originaleindruck verzichten können und mehr Wert auf die Verbesserung der Bildqualität legen, dann ist es oft sinnvoller, die Bilder tatsächlich in Schwarz-Weiß-Fotos umzuwandeln.

Tun Sie dies allerdings nicht, indem Sie den Farbmodus (meist RGB) auf „Graustufen“ ändern, sondern mit den „eleganteren“ Methoden: indem Sie die automatische Schwarz-Weiß-Funktion des Programms verwenden („ohne Vorgaben“) oder dem Bild manuell die (Farb-)Sättigung nehmen.

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