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GSM-Handys: WAP

Wer braucht WAP?

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Die Handywahl beginnt beim Tarif

In dieser verworrenen Situation gilt es, den Überblick zu bewahren und bei der Entscheidung für ein bestimmtes Handy woanders anzusetzen.

Erster Schritt: Versuchen Sie, Ihre Telefongewohnheiten zu analysieren. Wann rufen Sie wen an? In welchem Ausmaß führen Sie Gespräche vom Mobiltelefon. Geht es Ihnen darum, erreichbar zu sein oder mehr darum, aktiv zu telefonieren?

Dann vergleichen Sie auf dieser Basis die Tarifangebote der Netzanbieter (siehe dazu: Weitere Artikel - "Handytarife").

Und erst dann, wenn Sie wissen, bei wem Sie tarifmäßig am besten fahren, gehen Sie die Händler- und Provider-prospekte durch, um zu einer Auswahl von Handys zu kommen, die es mit einem für Sie günstigen Tarifmodell gibt.

Das ist gewiss mühsam – und leider noch nicht alles. Sie sollten wissen, dass die Netzanbieter unter dem Druck der Konkurrenz ihre Tarifmodelle oft „modifizieren“. Manche Handyangebote binden Sie also nicht nur an einen bestimmten Provider (derzeit A 1, max.mobil, one und tele.ring), sondern auch an ein ganz bestimmtes Tarifmodell. Gemessen an dieser Problematik scheinen technische Ausstattungsdetails der Geräte von untergeordneter Bedeutung zu sein: Wie unsere Tabelle zeigt, schneiden ohnehin die meisten „gut“ ab, gleichfalls dort angeführte feine Unterschiede spielen nur im Einzelfall eine größere Rolle. Von allgemeiner Bedeutung ist wohl die Frage, ob das Handy ein Dual-Band-Handy ist (bessere Erreichbarkeit in Ballungsgebieten, mehr Flexibilität bei Auslandsaufenthalten) und wie es um die Anzahl der Gesprächszyklen bestellt ist, bevor dem Akku der Saft ausgeht. Rechnen Sie als Richtwert etwa 10 Zyklen pro Tag.