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GSM-Handys: WAP

Wer braucht WAP?

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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WAP – der Werber allerliebstes Produkt

In der Handywelt ist ein neuer Begriff aufgetaucht: „WAP“ ist derzeit der Telefonwerber liebstes Kind. „Das Internet verlässt den PC und kommt aufs Handy“ jubeln sie; freundliche Marktforscher prognostizieren flankierend, dass mittels WAP schon in zwei Jahren in Europa ein „mCommerce“-Umsatz (Geschäft via Mobiltelefon) von mehr als 20 Milliarden Euro gemacht werden könne; die heimischen Anbieter preisen den neuen Dienst in Superlativen. Bei so viel Euphorie ist freilich Skepsis angebracht.

Was ist WAP, kann man damit wirklich „im Internet surfen“? Nun, WAP steht für „Wireless Application Protocol“ und bedeutet, dass dafür eigens aufbereitete Inhalte des World Wide Web (WWW) prinzipiell auch am Handydisplay gelesen werden können – sofern dieses eben WAP-fähig ist. Inhalte können, wie man von Niki Lauda aus der Werbung weiß, die Tageszeitung sein, der Wetterbericht, das Kinoprogramm, der ÖBB-Fahrplan und Ähnliches. Gut. Aber das ist halt bei weitem nicht „das Internet“!