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Handys

Tummelplatz für Designer

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Konsument 5/2004 veröffentlicht: 21.04.2004, aktualisiert: 05.05.2004

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Innovationen vor allem beim Design

Was echte Innovationen betrifft, scheint der GSM-Handybereich mittlerweile ausgereizt zu sein. Dafür übertrumpfen sich die Hersteller mit immer ausgefalleneren Designs, die mehr Rücksicht auf das Auge als auf die Finger des Benützers nehmen. Wie sonst lässt sich etwa die Anordnung der Zifferntasten beim Siemens SX-1 links und rechts vom Display erklären? Oder die Tatsache, dass beim Nokia 6220 die Tasten kaum voneinander abgesetzt sind, weshalb die sprichwörtliche Bedienbarkeit im Schlaf deutlich erschwert wird?

Auffälliges Design

Zwei besonders ins Auge stechende Designerhandys sind die beiden Xelibri-Modelle von Siemens. Während man sich das X5 als Blickfang um den Hals hängen kann, sorgt das puderdosenähnliche X6 zweifellos für Aufsehen, wenn man es aus der Handtasche angelt. Seine Unhandlichkeit beim Telefonieren, die in Kombination mit der Tastenanordnung außerdem das einhändige Wählen fast unmöglich macht, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Minimale Ausstattung

Außerdem glänzen die beiden Xelibri-Handys durch Ausstattungs-Minimalismus. Sie sind weder WAP-fähig (Wireless Application Protocol, für den Internetzugang via Handy) noch verfügen sie über internen Speicherplatz für Telefonbuch und SMS-Nachrichten. Beides kann ausschließlich auf der SIM-Karte abgelegt werden, deren Speichervolumen vom Provider beziehungsweise vom jeweiligen Vertrag abhängt.

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