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Konsument 3/2000 veröffentlicht: 01.03.2000

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SET für Kreditkarten

Entscheidend dabei ist, dass Bestelldaten nur an den Händler weitergeleitet werden, das Kreditkartenunternehmen hingegen ausschließlich die Zahlungsdaten erhält. Die Bereitstellung der verschlüsselten Zahlungsinformationen erfolgt durch ein kostenloses Zusatzprogramm, das so genannte Wallet. Für die Teilnahme an SET ist allerdings auch eine Zertifizierung – nämlich der Kreditkarte – erforderlich. Die Anmeldung zum SET selbst kann man zwar in einem Web-Formular ausfüllen, aber leider nicht online übermitteln – MasterCard (www.mastercard.at) und VISA (www.visa.at) bestehen aber aus rechtlichen Gründen noch auf einer „richtigen“ Unterschrift und Übermittlung in Papierform.

Die Zahl der an SET teilnehmenden Unternehmen ist in Österreich noch klein: gerade einmal aus sieben heimischen Angeboten (Demel, C&A, e-gourmet, Österreichische Lotterien, Visa-Shop, Restplatzbörse, Culturall) können die österreichischen SET-Teilnehmer wählen, beim Konkurrenten MasterCard sind es zum Redaktionsschluss fünf Anbieter. Insgesamt sind derzeit 300 größere Firmen, die SET unterstützen, im Internet vertreten.

Wenig spektakulär ist auch das Händlerangebot beim „eCash“-System der Bank Austria. Auch hier muss man sich auf herkömmlichem Weg schriftlich anmelden. Hat man dann auch die eCash-Software runtergeladen und auf seinem PC installiert, fungiert dieser als elektronische Geldbörse, in die man Geld von seinem Konto transferieren kann, um es anschließend von hier aus auszugeben.

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