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Konsument 10/1999 veröffentlicht: 01.10.1999

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… zum groben Absturz

Etwa eine Stunde später – ich habe mich mittlerweile schon zur Homepage der australischen Wettervorhersage durchgesurft – kommt mein Kollege zurück ins Büro, schaltet seinen Computer ein und will seine E-mails abrufen. Denkste: Es konnte keine Verbindung hergestellt werden, meint der Computer lapidar. Unzählige Neuwählversuche bringen nichts, erst als ich meinen Computer völlig ausschalte, kann auf dem anderen Gerät wieder auf das Mail- und Internet- System zugegriffen werden.

Aber das ist ja nicht der Sinn der Sache: Wozu ein Zwei-Kanal-Anschluss, wenn erst recht immer nur einer den Computer aufdrehen kann?

Also zunächst ein Hilferuf an unseren Bekannten: Seine Mitarbeiterin kommt einige Tage später erneut vorbei, geht die gesamten Neuinstallationen an meinem Gerät noch einmal durch und kann keinen Fehler entdecken. Da er aber irgendwo stecken muss, konzentriert sich das Augenmerk auf das Gerät, das bereits seit längerem erfolgreich seine Internet- und Mail-Dienste leistete. Theoretisch, so denken wir, müsste das Problem zu lösen sein, indem auf der ISDN-Karte (dem elektronischen Zusatzbauteil) dieses Gerätes eingegeben wird, dass nunmehr zwei Kanäle unabhängig voneinander benützt werden. Bei meiner Karte ist das problemlos möglich. Aber bei der „alten“ Karte lässt sich scheinbar kaum etwas ein- oder umstellen: Das vor drei Jahren gekaufte Stück zählt bereits zur Opa-Generation im ISDN-Bereich und ist einfachst gehalten, obwohl es sündhafte 15.000 Schilling gekostet hat.

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