Zum Inhalt

Internet-Browser - Toolbars wieder los werden

KONSUMENT-Computertipps: Wir zeigen, wie Sie Umwege vermeiden, Probleme lösen und informieren über nützliche Alternativen. - Diesmal: Zusammen mit Freeware landen oft Browser-Erweiterungen auf dem PC, die nicht immer unbedenklich sind. So werden Sie sie wieder los.

Wenn im Browserfenster eine zusätzliche Leiste mit Suchfeld, Menüpunkten oder Links aufscheint und Ihre gewohnte Suchmaschine plötzlich durch eine andere ersetzt wurde, dann haben Sie vermutlich ungewollt eine Toolbar (Werkzeugleiste) installiert. Sie stammen meist von Suchmaschinenanbietern, z.B. von Google, Yahoo oder – besonders häufig – Ask. Im Laufe der Zeit können sich auch mehrere davon ansammeln. Man erhält sie oft als unerwünschte Draufgabe bei der Installation von kostenloser Software, sofern man die entsprechenden (leicht zu übersehenden) Optionen nicht gezielt deaktiviert. Zum Teil muss man auf "Benutzerdefinierte Installation" klicken, um überhaupt zu ihnen zu gelangen.

Neue Browserversionen fragen nach der Installation

Entgegen den vollmundigen Versprechungen ist der Nutzen der Toolbars gering und manche davon stehen im Verdacht, als Datenspione zu dienen. Immerhin haben die aktuellen Browserversionen nun eine Sicherheitsschranke integriert und fragen nochmals nach, ob die Toolbar tatsächlich aktiviert werden soll. Firefox und Chrome erlauben zudem das Entfernen bereits installierter Toolbars aus dem Browser selbst (>>Firefox/Add-ons/Erweiterungen“ bzw. >>Einstellungen/Tools/Erweiterungen<<), im Internet Explorer kann man sie lediglich deaktivieren (>>Einstellungen/Add-ons verwalten<<).

Deinstallation vom Computer empfehlenswert

Sinnvoller ist es in jedem Fall, sie vollständig vom Computer zu entfernen. Schließen Sie dazu zunächst alle Browserfenster, klicken Sie auf >>Start/Programme<<, wählen Sie mit dem Mauszeiger aus der Programmliste den Namen der Toolbar und gehen Sie auf >>Deinstallieren<<. Auf die gleiche Weise deinstallieren Sie weitere Toolbars oder dazugehörige Programme wie z.B. automatische Updater. Starten Sie dann den PC neu.

Standardsuchmaschine wiederherstellen

Nun müssen Sie eventuell noch Ihre Standardsuchmaschine im Browser wiederherstellen, entweder als Startseite oder in der Suchleiste (siehe dazu auch KONSUMENT 4/2014, "Suchmaschinen zum Browser hinzufügen").


Lesen Sie alle Computertipps auf konsument.at

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

Das könnte auch interessant sein:

Fake-Shop Detector: Werkzeug für mehr Sicherheit

Fake-Shop Detector: Werkzeug für mehr Sicherheit

Gefälschte Online-Shops sind ein massives Problem und auf den ersten Blick nicht von seriösen Angeboten zu unterscheiden. Ein in Österreich entwickeltes, kostenloses Softwaretool unterstützt dabei.

Zu schön, um wahr zu sein: Wenn Online-Angebote zur Falle werden

Zu schön, um wahr zu sein: Wenn Online-Angebote zur Falle werden

Täuschend echte Online-Shops locken mit scheinbar unschlagbaren Angeboten und bringen viele Konsument:innen um ihr Geld. Worauf Sie beim Online-Shopping achten sollten und wie Tools beim Erkennen unseriöser Angebote helfen können, zeigt dieser Beitrag.

Googeln: Suchen und Finden mit und ohne KI

Googeln: Suchen und Finden mit und ohne KI

Rund um die Suche und das Aufrufen von Websites im Internet existieren Missverständnisse. Angesichts der online lauernden Gefahren und Googles neuer KI-Funktion sollte man darüber Bescheid wissen.

Magenta: Tarif wechseln

Magenta: Tarif wechseln

Internet von Feinsten: schnell, gut, günstig - aber leider nur sehr kurz. Wir konnten helfen.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

Zum Seitenanfang