KONSUMENT.AT - Internet: mehr Sicherheit - Theoretisch guter Schutz

Internet: mehr Sicherheit

Achtung, Datenklau!

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 17.06.2011

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Theoretisch guter Schutz

Wenn es nach dem österreichischen Datenschutzgesetz geht, so sind Ihre persönlichen Daten grundsätzlich gut geschützt. Wer Daten verarbeitet, übernimmt weitreichende Pflichten zur Wahrung der Datensicherheit. Er muss sicherstellen, dass die Daten vor zufälliger oder unrechtmäßiger Zerstörung und vor Verlust geschützt sind, dass ihre Verwendung ordnungsgemäß erfolgt und dass sie Unbefugten nicht zugänglich sind.

Die Maßnahmen, zu denen das Datenschutzgesetz verpflichtet, reichen von der Aufgabenver­teilung über die Protokollierung bis hin zu Zutrittskontrollen. Maßstab ist der aktuelle Stand der Technik – gerade im Onlinebereich ist das enorm wichtig, da Sicherheitssysteme im Internet laufend geknackt werden.

Informationspflicht bei Datendiebstahl

Konsumenten können auf einen Datendiebstahl natürlich nur reagieren, wenn sie davon wissen. Das österreichische Datenschutz­gesetz verpflichtet den Unternehmer, seine Kunden unverzüglich in geeigneter Form (z.B. in einem Rundschreiben) zu informieren, sobald ihm bekannt wird, dass Daten aus einer seiner Datenanwendungen systematisch und schwerwiegend unrechtmäßig verwendet wurden und den Kunden ein Schaden droht.

Der Unternehmer kann sich die Information nur dann sparen, wenn seinen Kunden nur ein geringfügiger Schaden droht oder der Aufwand für die Informationserteilung unverhältnismäßig wäre. Eine Verletzung der Informationspflicht ist mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 10.000 Euro bedroht.

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