KONSUMENT.AT - Internet: mehr Sicherheit - Vorbeugen, so gut es geht

Internet: mehr Sicherheit

Achtung, Datenklau!

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 17.06.2011

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Vorbeugen, so gut es geht

Um einem Missbrauch vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, welche Daten Sie bei der Registrierung bekannt geben. Bei der Nutzung eines Webshops müssen Sie zwar oft auch Ihre Bankverbindung oder die Kreditkartendaten eingeben. Aber immer dann, wenn Angaben nur freiwillig abverlangt werden, sollten Sie nicht zu viel von sich verraten. Manche ­Onlineshops funktionieren sogar ganz ohne Einrichtung eines Benutzerkontos.

Auf verschlüsselte Verbindung achten

Verwenden Sie, wann immer es geht, eine verschlüsselte Verbindung (SSL-Verschlüsselung) zu Onlineanbietern, vor allem bei der Registrierung und bei jeder Anmeldung. ­Ohne Verschlüsselung kann ein Angreifer den Datenverkehr und damit Ihre Anmeldedaten im Klartext mitlesen.

Dass eine verschlüsselte Verbindung besteht, erkennen Sie daran, dass die Adresse im Webbrowser mit "https://" beginnt. Die Browser weisen da­rauf durch ein Symbol oder einen Text hin. Lassen Sie sich bei Verdacht das Sicherheitszertifikat des Servers anzeigen und prüfen Sie, ob der Inhaber des Zertifikats mit der Website übereinstimmt.

Bevorzugen Sie Onlineshops, die eine ­Kreditkartenzahlung über Dienste wie ­"Verified by Visa" oder "MasterCard Secure Code" abwickeln. Denn in diesem Fall wird bei jeder Transaktion überprüft, ob Karteninhaber und Vertragspartner jene Teilnehmer am Zahlungsverkehr sind, als die sie sich ausgeben.

Wichtigster Tipp: Verwenden Sie für jeden ­Internetdienst ein anderes – oder zumindest ein abgewandeltes – Passwort. Denn sonst hat der Hacker mit einem Schlag z.B. nicht nur Ihr PlayStation-Passwort, sondern er kann auch gleich Ihre E-Mails lesen, mit Ihrem ­Konto im Webshop einkaufen, sich mit Ihrer Identität bei Facebook anmelden oder in Ihr Internetbanking einsteigen.

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