KONSUMENT.AT - Internet: mehr Sicherheit - Was tun, wenn es passiert?

Internet: mehr Sicherheit

Achtung, Datenklau!

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 17.06.2011

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Was tun, wenn es passiert?

  • Passwort ändern: Sobald Sie Verdacht schöpfen, dass jemand Ihre Benutzerdaten kennt, sollten Sie unverzüglich Ihr Passwort ändern. In vielen Fällen sind Sie aufgrund der Nutzungsbedingungen sogar dazu verpflichtet, Ihren Verdacht an den Unternehmer zu melden. Verfolgen Sie die Medienberichte und beachten Sie die Informationen des Unternehmens.
  • Tricks erkennen: Seien Sie wachsam bei Versuchen, Ihnen weitere Daten herauszulocken. Betrüger könnten Sie kontaktieren, sich als Mitarbeiter der Bank ausgeben und versuchen, durch die ­Nennung von persönlichen Details, die aus gestohlenen Datensätzen stammen, Ihr ­Vertrauen zu gewinnen. Noch perfider: Betrüger geben sich als das bestohlene Unter­nehmen aus und leiten Sie zu einer angeblichen "Gegenmaßnahme" an, bei der Ihnen Daten herausgelockt werden.
  • Rückbuchung verlangen: Jede missbräuchliche Kreditkartenzahlung kann noch längere Zeit nach der Transaktion rückgebucht werden. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kreditkartenunter­nehmen sehen meist vor, dass das Unternehmen den Ihrem Konto angelasteten Betrag im Fall eines Kartenmissbrauchs unverzüglich rückerstattet. Sie müssen dazu nur schlüssig darlegen, dass die jeweilige Zahlung nicht von Ihnen autorisiert war.
  • Kontrolle, Einspruchsfrist beachten: Kontrollieren Sie regelmäßig die Abrechnungen und beachten Sie die geltende Einspruchsfrist bei Ihrem Kreditkartenanbieter. Sie sollten das Kreditkartenunternehmen unverzüglich nach Feststellung der unrichtigen Abbuchung kontaktieren und die Rückbuchung verlangen. Es gilt eine gesetzliche Maximalfrist von 13 Monaten.

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