Internet sicher nutzen: Flash-Cookies und Skripte

Aus dem Versteck geholt

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KONSUMENT 4/2016 veröffentlicht: 23.03.2016, aktualisiert: 05.05.2016

Inhalt

Apples Safari-Browser

Auf mehrfachen Leserwunsch reichen wir diesmal die Informationen zum Safari-Browser nach, der unter Mac OS X vorinstalliert ist. Wie gehabt wählen wir bei den Einstellungen eine Variante, die erhöhten Schutz bei letztlich akzeptablen Komforteinbußen bietet.

Klicken Sie in der Menüleiste auf »Safari/Einstellungen«. Unter »Auto­matisch ausfüllen« empfehlen wir, bei Benutzernamen, Passwörtern und Kreditkartendaten auf diesen Komfort zu verzichten. In diesem Zusammenhang müssen Sie auch unter »Passwörter« vor der Option „Benutzernamen und Passwörter automatisch ausfüllen“ den Haken entfernen. Die Einstellungen unter »Sicherheit« können so bleiben, d.h. alle Optionen sind ausgewählt.

Datenschutz

Gehen wir weiter zum »Datenschutz«. Unter „Cookies und Website-Daten“ markieren Sie „Nur von Websites erlauben, die ich besuche“. Bei der „Website-Verwendung von Ortungsdiensten“ können Sie nach Belieben entscheiden. „Ohne Bestätigung ablehnen“ bringt eventuell Nachteile bei der Verwendung von Google Maps oder anderen Routenplanern. Andererseits ist es ja wieder nur eine Komfortfunktion, wenn Safari Ihren genauen Aufenthaltsort erkennen kann und Sie ihn nicht manuell eingeben müssen. „Website-Tracking“ können Sie deaktiviert lassen. Unter der Voraussetzung, dass Sie die Erweiterungen Adblock Plus und Ghostery installieren, bringt diese Option nicht viel.

Adblock Plus und Ghostery

Apropos Erweiterungen: Klicken Sie in der Menüleiste auf »Safari/Safari-Erweiterungen«. Dort finden Sie dann das Gewünschte. Die Handhabung von Adblock Plus und Ghostery entspricht jener, die wir in  behandelt haben.

So wie die übrigen Browser bietet Safari auch die Option „Privates Surfen“. Klicken Sie in der Menüleiste einfach auf »Ablage/Neues privates Fenster«. Üblicherweise bleibt man dabei ­lediglich am eigenen Computer anonym, hinterlässt aber sehr wohl Spuren im Internet. Einen Schritt weiter ist lediglich der Firefox-Browser mit zusätzlichem Tracking-Schutz, auf den wir in eingegangen sind. Firefox ist übrigens, ebenso wie Google Chrome, auch für Mac OS X erhältlich.

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Kommentare

  • Mittlerweile gibt es uMatrix auch für Firefox
    von Cuchulainn am 04.04.2016 um 22:11
    In der Beschreibung zum Add-on steht zwar "Für fortgeschrittene Benutzer", aber die grafische Matrix-Darstellung mit ihren roten und grünen Feldern bietet meiner Meinung nach mehr Übersichtlichkeit über die blockierten und erlaubten Verbindungen.
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