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Internet sicher nutzen: Opera, Thunderbird

Browser und Mail-Client

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KONSUMENT 6/2016 veröffentlicht: 25.05.2016

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Opera auf der Höhe der Zeit

Vor allem im deutschsprachigen Raum haben sie erkleckliche Marktanteile erobert. Daneben führt ein europäisches Projekt seit vielen Jahren eher ein Schattendasein. Unverdienterweise, denn der in Norwegen entwickelte Opera-Browser befindet sich auf der Höhe der Zeit und hat wiederholt mit ­Innovationen auf sich aufmerksam gemacht. Das mag mit ein Grund sein, weshalb er eine sehr treue Fangemeinde hat.

Wenn Ihnen der Firefox aufgrund seiner vielen Optionen zu überladen und Chrome wegen seines Naheverhältnisses zu Google nicht sympathisch ist, dann sind Sie bei Opera vielleicht genau richtig (zwar hat mittlerweile ein chine­sischer Investor seine Fühler danach aus­gestreckt, aber dies sichert den Weiter­bestand und ändert ja nichts an der Qualität der Software).

Installieren

Herunterladen können Sie die Software ­unter www.opera.com/de/download. Klicken Sie während der Installation im ersten Fenster gleich auf »Optionen«, um individuelle Einstellungen zu treffen. Konkret geht es um den Import der Lesezeichen und Daten aus Ihrem aktuellen Standardbrowser (was sinnvoll ist) und um die Datenweitergabe, die Sie ruhig deaktivieren können.

Individuell einrichten

Ist der Browser fertig installiert, dann klicken Sie links oben auf »Menü«, um die »Ein­stellungen« aufzurufen. Wir widmen uns hier nur jenen, die hinsichtlich der Sicherheit oder des Datenschutzes relevant sind und orientieren uns dabei an den von uns empfohlenen manuellen Optimierungen der anderen Browser (siehe Internet sicher nutzen: Browser 1/2016 ). Dabei hat der Komfort immer Nachrang. ­Individuelle Adaptierungen sind aber jederzeit möglich.

Cookies

Klicken Sie auf »Grundeinstellungen«. Unter „Cookies“ sollten die Optionen „Lokale ­Daten beim Beenden des Browsers löschen“ und „Cookies und Websitedaten von Dritt­anbietern blockieren“ markiert sein. Unter »Websites« belassen Sie sämtliche als „empfohlen“ markierten Voreinstellungen.

Privatsphäre, Autofill

Unter »Datenschutz & Sicherheit«, Punkt „Privatsphäre“, empfehlen wir das Deaktivieren sämtlicher Optionen. Gleiches gilt für die Punkte „Autofill“ und „Passwörter“. Die Cookie-Behandlung entspricht jener unter den »Grundeinstellungen«.

Erweiterungen

Für Opera stehen zusätzlich etliche Add-ons (Erweiterungen) zur Verfügung, darunter Ghostery, Adblock Plus (bzw. das bei Opera-Nutzern beliebtere uBlock Origin) und ­uMatrix. Diese Erweiterungen haben wir in ­ Internet sicher nutzen: Browser-Erweiterungen 3/2016 und Internet sicher nutzen: Flash-Cookies und Skripte 4/2016 besprochen. ­Deren Verwaltung und der Download erfolgt in Opera über »Menü/Erweiterungen/Erweiterungsverwaltung«.

Wie bei allen Browsern (mit Ausnahme des erweiterten Trackingschutzes von Firefox) bedeutet das Öffnen eines „privaten Fens­ters“, dass lokal keine Aufzeichnungen ­darüber erfolgen, welche Internetseiten der Benutzer aufsucht. Mit Anonymität im Internet hat diese Option nichts zu tun.

Opera für Smartphone und Tablet

Größerer Beliebtheit als auf dem Desktop erfreut sich Opera übrigens unter den Smartphone- und Tablet-Nutzern, wohl auch aufgrund der integrierten Datenkomprimierungsfunktion, die Datenvolumen spart. ­Neben der besonders schlanken Basisversion Opera mini für Android und iOS gibt es für Android zusätzlich eine Vollversion mit ­erweiterten Einstellungsmöglichkeiten.

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