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Günstig auf den Datenhighway

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Konsument 11/2002 veröffentlicht: 24.10.2002

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Anschlüsse bei Kabel und ADSL ortsgebunden

Für ADSL wie für Kabel gilt ein häufig übersehenes Detail: Beide Anschlussarten sind ortsgebunden. Man kann nicht von einem beliebigen Telefonanschluss ins Internet einsteigen (was mit einem Dial-in-Zugang durchaus möglich ist).

Dafür habe man ja schließlich ein Handy? Na ja...

GPRS – mobil und quälend langsam

Vorab: Anbieter von Mobilfunk-Internetzugängen via Handy mit GPRS-Technologie (General Packet Radio Service) berechnen – wie bei ADSL – nach übertragenem Datenvolumen und lassen sich dies kräftig bezahlen. Dafür kann man mittels (teurerem) GPRS-Handy aber auch jederzeit und von nahezu überall ins Netz einsteigen. Und dies mit „bislang ungekannter Geschwindigkeit“, wie der Tenor der meisten Werbeaussagen lautet.

Hinkender Vergleich

Das ist aber ein schlechter Witz: Denn der Vergleich bezieht sich immer nur auf die bislang mit „normalen“ GSM-Handys erreichbare Verbindungsgeschwindigkeit von 9.600 bit/s – und im Vergleich zu diesem vor zehn Jahren gültigen Standard ist alles „turboschnell“. Tatsächlich ist via GPRS in der Regel gerade einmal die Hälfte der Standard-Festnetz-Modemgeschwindigkeit zu erreichen – falls man die Hürden der Installation überhaupt überwinden konnte! Eine temporäre Notlösung allenfalls, keine Standardlösung für den Internetzugang.

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