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Internetprovider (Breitband)

Mit Volldampf ins Netz

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Konsument 11/2003 veröffentlicht: 16.10.2003

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Kilobits und Kilobytes

Die Angabe für die Kapazität der Übertragungsgeschwindigkeit erfolgt bei den Anbietern häufig in kbps oder kb/s (= Kilobit per second, in der Abkürzung klein geschrieben); die meisten PC-User rechnen aber in KB/s (= Kilobytes per second, Großbuchstaben), da diese Größe auch in vielen Internet-Programmen zur Bezeichnung der übertragenen Datenmenge pro Sekunde angegeben wird. Um von der einen Größe auf die andere zu kommen, muss man deshalb durch acht dividieren:

Verspricht also ein Anbieter zum Beispiel eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1024/128 kb/s dann gilt für den Download: 1024 : 8 = 128 KB/s. Im Idealfall können also innerhalb von einer Sekunde 128 Kilobyte (und nicht 1024, wie man vielleicht meinen könnte) aus dem Netz gezogen werden. Analog für den Upload: 128 : 8 = 16. Es können 16 Kilobyte pro Sekunde an das Netz gesendet werden.

Flott, aber nicht flexibel

Das fällt bei der verlockenden Darstellung der meisten Angebote oft unter den Computer-Tisch: Breitbandangebote sind ortsgebunden. Während man sich etwa mit seinem Laptop und dem darin befindlichen analogen Modem an jede Telefondose anhängen und so ins Internet gelangen kann, ist dies bei Breitbandzugängen nicht möglich (eine Ausnahme bildet hier eine Variante des Funkzugangs über öffentliche Funkstationen – Hot-Spots –, die aber natürlich nicht flächendeckend zur Verfügung stehen). Wer also nicht nur von seinem „Hauptstandort“ auf das Internet zugreifen möchte, wird nach wie vor zusätzlich einen „herkömmlichen“ Einwahl-Zugang (Dial In) benötigen.

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