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Internetwelt der Kids

Tipps zum sicheren Umgang mit dem Netz

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veröffentlicht: 02.07.2015

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Instagram: Stell dich dar!

Bilder sagen mehr als Worte – dieses Credo scheint sich bei der Jugend zumindest im Internet durchzusetzen. Denn neben der Bewegtbild-Seite YouTube ist die Foto-App Instagram unter den Jungen am beliebtesten. Jeder User kann dort seine Bilder der Öffentlichkeit zugänglich machen. Er kann die Fotos zudem verschönern, indem er sie mit verschiedenen Filtern bearbeitet und kurz kommentieren. Die Verschlagwortung über Hashtags (#) hilft bei der Verbreitung der Inhalte. Wie viele Likes der Jugendliche für seine Bilder bekommt (besonders für die Selfies) und wie viele sogenannter Follower er hat (Menschen die seine Aktivität auf Instagram verfolgen), trägt mittlerweile wesentlich zu seinem Selbstwertgefühl bei.

Tipp: Sensibilisieren Sie Ihre Kinder für den vorsichtigen Umgang mit der Veröffentlichung von Bildern. Bringen Sie ihnen näher, dass Fotos mit pikanten Inhalten, etwa im Bikini oder ein Kuss mit der besten Freundin, nachteilig sein oder ungewollte Zuseher auf den Plan rufen könnten.

Urheberrecht

Ebenfalls wichtig: das Thema Urheberrechte. Bringen Sie ihnen bei, dass es in der Regel der Zustimmung des Urhebers bedarf, wenn ein Bild im Netz veröffentlicht wird, und dass Bilder daher nicht ohne weiteres geteilt werden können. Beim Posten von möglicherweise peinlichen Bildern (Partyfotos) diejenigen, die ebenfalls auf dem Foto zu sehen sind, zuerst fragen, ob sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind.

WhatsApp: Datenschutz klein geschrieben

Dem Social Network-Riesen Facebook kehren die Kids eher den Rücken, dafür ist die zum selben Konzern gehörende Anwendung WhatsApp hoch im Kurs. Über die App werden Nachrichten und Bilder ausgetauscht. In Gruppenchats ist man unter sich und kann sich ohne mögliche Kontrollen von Erwachsenen austauschen. Für über 70 Prozent der deutschsprachigen Kinder und Jugendlichen ist diese Form des Messagings zur wichtigsten Art des Informationsaustausches geworden! Persönliche Gespräche und soziale Netzwerke rangieren dahinter.

Tipp: Halten Sie den Nachwuchs dazu an, die Datenschutzeinstellungen so zu konfigurieren, dass die Privatsphäre so wenig wie möglich verletzt wird, etwa indem die Lesebestätigung ausgeschaltet wird (Häkchen, die anzeigen, ob die Nachricht schon gesehen wurde) und die Info, wann der User zuletzt online war. Zudem kann eingestellt werden, dass das Profilbild und der Status nur für die jeweiligen Kontakte zu sehen ist.

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