KONSUMENT.AT - Jugendliche und neue Medien - 4 Spiele-Kategorien

Jugendliche und neue Medien

Virtuelle Welten

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KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012

Inhalt

Die Spiele lassen sich in vier Kategorien einteilen:

Bei Rollenspielen, auch Abenteuerspiele (Adventures) genannt, schlüpft der Spieler in die Rolle einer virtuellen Person (Avatar), die Abenteuer erlebt, in manchen Spielen auch brutal kämpft und je nach Erfolg stärker oder schwächer wird. Eine gute Ausrüstung der Spielfigur steigert den Erfolg. Die kann man mühsam durch das erfolgreiche Bestehen von Abenteuern erwerben oder im Shop kaufen.

In Strategiespielen baut man ein Imperium auf, erweitert es und verteidigt es gegen Feinde. Auch hier kann man sich Vorteile verschaffen, wenn man nicht nur Spielfleiß, sondern auch „echtes“ Geld in Ausrüstung oder eine Pre­mium-Mitgliedschaft investiert.

Von der ­Struktur her ähnlich, aber weniger martialisch sind Wirtschaftssimulationen, in denen man als Generaldirektor einen Großkonzern (oder auch nur einen Bauernhof) leitet. Auch hier werden Premium-Mitgliedschaften eingesetzt, um schneller Erfolg (mehr Bauplätze, größerer Markt für die zu verkaufenden Produkte) zu haben.

Weniger zielgerichtet sind virtuelle Welten, in denen man andere Identitäten annehmen kann. Besucher können sich dort zwar kostenlos aufhalten und Mitspieler treffen; um aber selbst aktiv werden zu können, muss man Land mieten oder kaufen, um die Projekte darzustellen. Dieses "Land" benötigt Speicherplatz und kostet daher entsprechend. Monatlich können hohe Summen anfallen.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Schlecht recherchiert
    von fam_hoedl am 06.04.2012 um 19:39
    Dass Rollenspiele auch Adventures genannt werden, stimmt nicht. Bei Adventures steht das Lösen von Rätseln im Vordergrund, bei Rollenspielen das Entwickeln der Spielfigur(en). Beispiele für Adventures: Monkey Island, Deponia, ... Beispiele für Rollenspiele: Risen, The Elder Scrolls 5: Skyrim, Baldurs Gate
  • Schlecht recherchiert
    von fam_hoedl am 06.04.2012 um 19:33
    Dass Rollenspiele auch Adventures genannt werden, stimmt nicht. Bei Adventures steht das Lösen von Rätseln im Vordergrund, bei Rollenspielen das Entwickeln der Spielfigur(en). Beispiele für Adventures: Monkey Island, Deponia, ... Beispiele für Rollenspiele: Risen, The Elder Scrolls 5: Skyrim, Baldurs Gate