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Kinder und Internet

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Konsument 9/2008 veröffentlicht: 22.08.2008, aktualisiert: 28.08.2008

Inhalt

Personalisiertes Web nicht gefiltert

Sorge bereitet aber auch die Tatsache, dass sich ausgerechnet Inhalte des bei der Jugend so beliebten Web 2.0 der Kontrolle der Filter entziehen. Darunter versteht man das „Mitmach-Internet“, also Angebote, die sich unter Mitwirkung der User-Gemeinschaft ständig verändern, wie etwa die Online-Community „MySpace“, die Videoplattform „YouTube“, die Fotoplattform „Flickr“, persönliche Online-Tagebücher (Blogs) etc.

Ein zunehmendes Problem ist hier auch die Preisgabe persönlicher Daten bzw. das Knüpfen von Kontakten zu unbekannten Personen, deren Netzidentität ja nichts mit der realen zu tun haben muss. Gleichfalls nicht verlässlich auszufiltern sind Spam-Mails und Websites mit „Abzock“-Charakter.

Wichtig: Das persönliche Gespräch

Somit liegt es letztlich doch bei den Eltern, den Mittelweg zwischen bevormundender Überwachung und notwendiger Kontrolle zu finden sowie schon im Vorfeld mit dem Nachwuchs das persönliche Gespräch zu suchen und ihn darauf vorzubereiten, dass das Internet zwar eine wunderbare Erfindung, aber keinesfalls die „heile Welt“ ist.

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