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Mit Hochdruck reklamiert

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Konsument 5/1999 veröffentlicht: 01.05.1999

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Ganz Europa hilft

Es kommt Bewegung in den Fall: Zwei Tage später meldet sich bei Herrn E. nämlich Hewlett Packard und zwar aus Eindhoven, Niederlande. Eine „sehr nette Holländerin“ teilt in hervorragendem Deutsch mit: Leider, in der Logistik ist ein Fehler passiert, die Spedition komme erst einen Tag später als vereinbart. Weil die Dame so nett ist und Telefonkontakt mit „echten“ Menschen in solchen Fällen gut tut, gerät Herr E. mit ihr ins Plaudern. „Warum ist es denn nötig, daß der Drucker in den Niederlanden repariert wird?“ wundert er sich und nach der Antwort gleich nochmals: Das Gerät werde ohnehin nicht in den Niederlanden, sondern in Frankreich repariert.
Die Logistik klappt jedenfalls wieder, der Drucker wird abgeholt und innerhalb von acht Tagen wird er tatsächlich wieder in Mattighofen abgeliefert. Also Ende gut, alles gut, ist Herr E. erleichtert. Nur: Zu früh. Denn der Drucker hat den gleichen Defekt mit dem er auf Reisen ging…
Da liegt ihm ein Resümee auf der Zunge: „Vereinigtes Europa ist eine feine Sache, aber muß das sein? Blockierte Telefonleitungen, verstopfte Straßen, Umweltbelastung…“

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