Lesegerät für Lebensmittel: Wie smart ist das?

Kommentar von Gernot Schönfeldinger

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KONSUMENT 11/2017 veröffentlicht: 25.10.2017

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Ob Fernseher, Kühlschrank, Kaffeemaschine oder Bügeleisen: Heute ist alles smart. Bloß: Wie haben unsere Eltern und Großeltern überlebt?

Gernot Schönfeldinger über Computer, Smartphones und Software (Foto: VKI)

Mit einem neuen Lesegerät kann man Fleisch, Eier oder Pfirsiche scannen, um den Fett- und Wassergehalt, die Frische oder den Reifegrad zu ermitteln. Abgesehen davon, dass Supermarkt-Pfirsiche zuverlässig fünf Tage lang steinhart und am sechsten Tag matschig sind, mag das alles bis zu einem gewissen Grad sinnvoll sein. Aber ich frage mich: Wie haben wir das früher gemacht? Wie haben unsere Eltern und Großeltern überlebt?

Hausverstand statt Online-Hilfen

Ich möchte nicht gegen den Fortschritt anschreiben. Ich schätze Smartphones und Computer. Aber ich überlege, ob unsere Vorfahren nicht smarter waren als wir, indem sie sich auf Erfahrung und überliefertes Wissen stützten und den Hausverstand nicht an die Internetkonzerne abtraten.

Intelligente Programmierer, smarte Geräte

Smart bedeutet schlau, intelligent. Smarte Geräte können nur so schlau sein wie ihre Programmierer. So gesehen fände ich es sehr schlau, wenn wir uns ein bisschen Hausverstand sowie Wissen über die Welt um uns bewahren würden. Wie so oft wäre wohl die goldene Mitte der richtige Weg. Gehen wir ihn, solange uns diese Richtung noch offensteht! Dieses und viele weitere Themen finden sie auch in meinem Technik-Blog unter www.blog.vki.at/categories/technikspielplatz

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