Multimediafestplatten

Die Unterhaltungszentrale

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Konsument 3/2011 veröffentlicht: 14.02.2011, aktualisiert: 28.04.2011

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Alternativen: Kurzbeschreibung

Apple TV

119 Euro



Unkomplizierte Streaming-Box mit Netzwerkeinbindung über Ethernet oder WLAN sowie TV-Anschluss per HDMI. Dient via TV als Fernbedienung für die iTunes-Mediathek auf einem Computer. Funktioniert nur mit iTunes und persönlicher Registrierung bei Apple. Das aktuelle Modell liefert nur 720 Pixel als HD-Auflösung. Der Computer muss während der Wiedergabe eingeschaltet sein. Das bedeutet weniger Komfort und höheren Stromverbrauch als bei anderen Lösungen.

Samsung - LED-Fernseher UE40C7700 + USB WL

1500 Euro

Netzwerkfähiges Full-HD-Modell mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Mit zusätzlicher Brille auch 3D-fähig. Internetzugang ohne angeschlossenen Computer direkt über das TV-Gerät möglich. Via USB-Anschluss kann der Samsung nicht nur Medien von einer externen Festplatte wiedergeben, sondern auch TV-Sendungen aufzeichnen – allerdings in einem speziellen Dateiformat. Deshalb benötigt man dafür eine eigene Festplatte. Nur wenige Arten von Anschlüssen. Diese befinden sich auf der Rückseite des Gerätes.

AVM - FritzBox Fon WLAN 7390

230 Euro



Netzwerkrouter mit Zusatzfunktionen wie Schnurlos-Telefonanlage und einfach einzurichtendem Mediaserver. Der 512 MB große Festspeicher lässt sich mittels USB-Stick oder -Festplatte erweitern, dies erfordert aber tiefergehendes Wissen. Die Daten sind von allen Rechnern im Netzwerk erreichbar. Für die Wiedergabe im Wohnzimmer erfolgt die Steuerung über das Bedienmenü eines DLNA-fähigen Fernsehgerätes, es muss kein Computer laufen.

Verbatim - Mediashare 1 TB 47490

180 Euro



Vielseitiger Netzwerkspeicher, der per Kabel via Router ins Heimnetzwerk eingebunden wird. Er speichert auf seiner 1-Terabyte-Festplatte Daten von jedem Rechner im Netzwerk, kann aber auch über das Internet erreicht werden. Als Mediaserver schickt er Musik, Fotos und Filme an einen DLNA-tauglichen TV-Apparat. Für einen Netzwerkspeicher, der üblicherweiser und um die Uhr läuft, ist der Stromverbrauch von über fünf Watt im Ruhezustand recht hoch.

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Kommentare

  • Lösung des Speicherproblems
    von REDAKTION am 23.03.2011 um 17:18
    Das problem liegt einerseits an den speziellen Formaten, die herstellerspezifisch für die Aufzeichnung auf Festplattenrecordern verwendet werden (und die mit den herkömmlichen videoprogrammen nicht lesbar sind)hier gibt es nur die Möglichkeit auf DVD zu archivieren. Andererseits verhindert der Kopierschutz vieler digital ausgestrahlter Programme das Kopieren, Archivieren und Bearbeiten. Und das Übertragen auf den Computer über das analoge Videosignal mit der doppelten Umwandlung mindert leider die Qualität (jedenfalls von HD-sendungen) deutlich. Ein Vorteil von Multimediafestplatten liegt also möglicherweise in der „record“-funktion und der Speicherung dieses Signales auf externen Festplatten.
  • Lösung des Speicherproblems?
    von Waluliso am 08.03.2011 um 22:41
    Der Artikel über die Multimediafestplatten ist gut gemacht und klärt viele Dinge, wie die Frage der kompatiblen Dateiformate. Leider vermisse ich Informationen, WIE man nun, wenn eine Platte voll ist, die vielen Filme am besten archivieren kann. Ich verwende derzeit ein Panasonic-Standgerät, Marke DMR-EX95V, zur Filmaufnahme und kann leider nur auf DVD kopieren und sichern. Dabei wird der Stapel meiner Filme immer höher und unübersichtlicher. Wie effizient und ideal wäre es doch, von Platte zu Platte speichern zu können, aber Panasonic via HDMI lässt das vermutlich nicht zu. Welche Lösung schlägt die Lesercommunity vor? Beim Umweg über meinen PC (vom Panasonic-Gerät über DVD, diese dann auf PC-Festplatte) scheitere ich regelmäßig an den offenbar sehr unterschiedlichen Dateiformaten. Sind Muldimediaplatten DIE ideale Lösung für eine dauerhafte Speicherung seiner Filmschätze? Wer kennt sich diesbezüglich aus? Danke vorab für eure Hilfe.
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