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Musikdownloads aus dem Internet

Neun Anbieter im Vergleich

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Konsument 11/2006 veröffentlicht: 16.10.2006

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Viele Formate, viele Abspielgeräte

Auch können sie auf dem PC und auf jedem „Apple iPod“ abgespielt werden, nicht aber auf einem herkömmlichen MP3-Player. Das direkte Konvertieren (Umwandeln) ist nicht möglich, sondern nur auf dem Umweg des Brennens einer Audio-CD und deren anschließendem Wiedereinlesen im MP3-Format. Ohne Download und Installation der „iTunes“-Software funktioniert übrigens nichts. Dafür dient die Software dann auch der Verwaltung und dem Abspielen der Musiktitel, dem Brennen von CDs und dem Erstellen des dazugehörigen Covers.

DRM beschränkt Rechte

DRM wird von weiteren Anbietern eingesetzt und zwar für das WMA-Format (Windows Media Audio). Solche Musikdateien können ebenfalls nicht beliebig oft auf CD gebrannt werden. Die meisten MP3-Player können WMA-Dateien wiedergeben, auf dem PC ist der „Windows Media Player“ das Standard-Wiedergabeprogramm. Bei Weitem nicht so verbreitet ist das als lizenzfreie Alternative zu MP3 entwickelte „Ogg-Vorbis“-Format. Es wird besonders in der Independent- und Nachwuchsszene gerne verwendet, weil seine Nutzung völlig freigegeben ist. MP3-Player, die auch Ogg-Dateien abspielen, sind noch in der Minderzahl.

Eine Beschränkung anderer Art gibt es bei Microsoft („msn“): Die Website und damit das Angebot ist nur mit dem hauseigenen „Internet Explorer“ nutzbar. Andere Browser scheitern daran.

Nicht geschenkt

Mehrere Anbieter haben sich auf einen Kaufpreis von 0,99 Euro pro Titel beziehungsweise 9,99 Euro pro Album (meist mit mehr als zehn Titeln) eingependelt, „aon“ und vor allem „dm“ liegen darüber. Das ist relativ viel für einen einzelnen Song, relativ wenig hingegen für eine neu erschienene CD. Die Neuauflagen älterer Aufnahmen sind im Handel allerdings oft deutlich preisgünstiger erhältlich. Es lohnt sich auf jeden Fall, hin und wieder den PC zu verlassen und im Musikhandel vorbeizuschauen. Auffallend günstig sind die Preise nur bei „ALLOFMP3“ und „emusic“.

Erst hören, dann kaufen

Alle getesteten Onlineshops bieten die Möglichkeit des Probehörens, allerdings meist auf 30 Sekunden beschränkt. Eindeutig zu wenig, um in jedem Fall repräsentativ und eine Entscheidungshilfe zu sein. Dort wo längere Hörproben angeboten werden lässt ihre Qualität zu wünschen übrig.

Apropos: 128 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) sind ein Kompromiss zwischen Klangqualität und Dateigröße, abgestimmt auf das Musikhören über einen MP3-Player. Für die Wiedergabe über hochwertigere Lautsprecher sind 192 kbit/s bei MP3- oder MPEG4-Formaten sinnvoller. Hier sind Sie allerdings auf das Angebot des jeweiligen Shops angewiesen.

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Kommentare

  • allofmp3, one4music.at
    von C-Haberl am 25.11.2009 um 19:06
    Dieser Test sollte mir eigentlich helfen, mp3-Musik gut aus dem Internet zu laden (es wäre mein erste Mal) aber: bei allofmp3 komme ich auf eine Presseseite und nicht weiter und one4music.at ist nicht aufrufbar! Wie haben Sie diese Sites getestet?